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Tierrechtler veröffentlichen Bilder aus Westfleisch-Ställen

Angebliche Bedingungen in Schweineställen
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Eva Eckinger, agrarheute
am
18.10.2017

Wieder haben Tierrechtler Bildmaterial aus Schweinemastbetrieben veröffentlicht. Es handle sich um "Tierquälerei in Zuliefererbetrieben für Westfleisch".

Tierrechtler starten eine neue Kampagne gegen die Schweinehaltung. Der Verein tierretter.de veröffentlichte nun angeblich neues Bildmaterial aus sechs schweinehaltenden Betrieben. Sie alle sollen Zulieferer für Westfleisch sein. Die Behauptung der Aktivisten: Tierquälerei sei Standard in Ställen.

Aufnahmen zeigen kranke Tiere

Wie der Verein tierretter.de berichtet, zeigen die Aufnahmen "blutige Verletzungen im Schwanzbereich, kranke Tiere, schlechte Luft, trostlose Langeweile und immer wieder Verordnungsverstöße". Obwohl derartige Bilder immer häufiger vorkommen würden, würden sie von der tierhaltenden Landwirtschaft doch immer wieder als Einzelfälle dargestellt, so die Aktivisten weiter.

Westfleisch in der Kritik

Aufnahmen von Tierrechtlern aus Schweinestall

Im aktuellen Fall haben es die Aktivisten vor allem auf den Fleischkonzern Westfleisch abgesehen. Die Haltungsbedingungen seien "grausam". Das würden die neuen Aufnahmen, die im August und September 2017 entstanden sein sollen, belegen.

Auch die Standorte der Höfe werden angegeben.

Schwanzverletzungen und zu große Spalten

Kritisiert werden von den Tierrechtlern "zahlreiche Schwanzverletzungen, überbelegte Krankenbuchten, abnorme Umfangserweiterungen, zu große Spalten, Ammoniak-Grenzwert-Überschreitungen, sterbende Schweine und Ferkel, Tiere mit eitrigen Augen, Kühltruhen mit toten Ferkeln, Schweine, die ohne Trinkwasserversorgung im Stallgang separiert werden und Ställe, in denen das Wasser gar nicht erst angestellt ist." Dies alles sei angeblich auf den Bildern zu sehen.

Tierrechtler wollen "Grundrechte für Tiere"

Weiter heißt es: "Nicht alles davon ist illegal - aber Verordnungsverstöße finden sich in allen der Ställe, die überprüft wurden. Wir möchten mit diesen Aufnahmen der Gesellschaft die Frage stellen, ob es gerechtfertigt ist Tieren so etwas anzutun oder ob wir nicht endlich auch Tieren Grundrechte zusprechen sollten," erklärt Christian Adam, im Vorstand von tierretter.de, die Aufnahmen.

Schulze-Föcking müsse sich äußern

Fünf der Betriebe, aus denen die neuen Aufnahmen stammen, stünden in Nordrhein-Westfalen, dem Regierungsgebiet von der neuen Landesregierung, der auch Landwirtschaftsministerin Schulze-Föcking angehört. Sie müsse nun, auch als Tierschutzministerin, Stellung zu diesen "tierquälerischen" Bedingungen beziehen, so die Aktivisten. In Anbetracht der Vorgeschichte werde es laut Adam "spannend", wie sie sich zu diesen Zuständen positioniere.

Mit Material von tierretter.de

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