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Dorf und Familie

Tiertransporter kentert mit 5.000 Rindern an Bord

© youtube/ah
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Eva Eckinger , agrarheute
am
09.10.2015

In Brasilien ist ein mit Rindern beladenes Schiff gekentert. Der Großteil der Tiere starb. Zudem verlor der Transporter 700 Tonnen Treibstoff, die nun eine Ölpest auslösten.

 
Der Tiertransporter "MV Haider" kenterte am Mittwoch gegen acht Uhr im Industriehafen von Vila do Conde im brasilianischen Bundesstaat Pará. Die Katastrophe ereignete sich beim Wendemanöver am Pier. An Bord befanden sich etwa 5.000 Rinder, die nach Venezuela gebracht werden sollten. Wie latinapress berichtet, ertrank ein Großteil der Tiere.
 
Zudem liefen aus dem Schiffstank rund 700 Tonnen Treibstoff aus und führten zu einer Ölpest im Hafen und entlang der Küste.

Hafenbehörde untersucht Unfallursache

Nun untersucht die lokale Hafenbehörde "Companhia Docas do Pará" die Unfallursache. Aktuell äußerte man aberzwei Theorien, wie es zur Katastrophe kommen konnte. Entweder befand sich ein Loch im Bug des Schiffes oder die vielbeinige und sich ständig in Bewegung befindliche Fracht sorgte für eine Buglastigkeit, wodurch das Schiff schließlich kenterte, so latinapress.

Bergung der Kadaver aus den Laderäumen

Es dauerte laut Schiffsjournal etwa zwei Stunden, bis die "MV Haider" gesunken war. Personen kamen nicht zu Schaden. Viele der toten Rinder befinden sich noch in den Laderäumen und müssen in den folgenden Tagen geborgen werden.
 
Die Behörden wollen die Bergungs- und Reinigungsarbeiten binnen vierzig Tagen abgeschlossen haben. Pro Tag entstehen Kosten von rund 150.000 US-Dollar.

50 Millionen Dollar Schaden

Der unter libanesischer Flagge fahrende Transporter ist 117 Meter lang sowie 18 Meter breit und wurde 1994 gebaut. Es ist eines von insgesamt sechs Schiffen der libanesischen "Tamara Shipping". Die Rede ist aktuell von einem materiellen Schaden um die 50 Millionen US-Dollar, so latinapress.

Aufnahmen aus dem Hafen

5 praktische Tipps zur Vermeidung der Kälbergrippe

Tipp 1: Entmisten, reinigen und desinfizieren Sie regelmäßig die Stallabteile in der nasskalten Jahreszeit. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
Tipp 2: Passen Sie im Winter die Tränkekonzentration an den erhöhten Energiebedarf der Kälber an. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
Tipp 3: Achten Sie darauf, dass beim Verschließen von Öffnungen und Fronten keine Zugluft im Stall entsteht. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
Tipp 4: Verwenden Sie Decken für die Kälber. Diese sollen sauber und trocken sein. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
Tipp 5: Wenn Sie regelmäßig misten, werden keine Schadgase die Atemwege der Tiere reizen. So können Sie das Erkrankungsrisiko bei den Kälbern vermeiden. © Maren Diersing-Espenhorst/agrarheute
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