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Fahrlässigkeit

Tod in Güllegrube: Landwirt vor Gericht

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Eva Eckinger, agrarheute
am
30.01.2017

In Österreich wurde ein Landwirt nun zu fünf Monaten auf Bewährung verurteilt. Eine Frau war in seine Güllegrube gestürzt und darin ums Leben gekommen.

Gefüllte Güllegrube

Ein Landwirt aus Frankenburg im österreichischen Bezirk Vöcklabruck wurde am vergangenen Dienstag am Landesgericht Wels zu einer Bewährungsstrafe von fünf Monaten verurteilt.

Im September vergangenen Jahres war eine Frau auf seinem Grundstück in eine Güllegrube gestürzt und gestorben, berichtet ORF.at.

Güllegrube war mit Eternitplatten abgedeckt

Die 80-jährige Rentnerin wollte Holunderbeeren pflücken und fuhr mit dem Fahrrad zu dem betreffenden Grundstück eines bereits seit Jahren nicht mehr bewirtschafteten Bauernhofes, so heute.at. Dort befand sich eine alte Güllegrube, die mit Eternitplatten abgedeckt war.

Als die Frau auf diese Platten stieg, brachen diese vermutlich durch, berichtet ORF weiter.

Rentnerin in Jauchegrube ertrunken

Die 80-Jährige sei in die Grube gefallen und darin ertrunken. Der Landwirt musste sich nun wegen grob fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. So musste geklärt werden, ob die Güllegrube mit den Eternitplatten ausreichen gesichert war. Hierzu habe man laut ORF-Bericht Auskünfte von der Landwirtschaftskammer und von einem Sachverständigen eingeholt.

Dem Landwirt drohten bis zu drei Jahre Haft. Verurteilt wurde er schließlich zu fünf Monaten bedingter Haft, also auf Bewährung. Das Urteil sei aber noch nicht rechtskräftig, so ORF.

Mit Material von ORF, Heute.at

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