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Dorf und Familie

Töten von Tieren in Schlachthöfen, Abschiebewagen und 1.Düngergabe 2012

Externer Autor
am
09.03.2012

Wie läuft das Töten der Tiere in modernen Schlachthöfen ab, wie geeignet sind Abschiebewagen zum Getreidetransport und wie läuft die Düngung 2012

Abschiebewagen für Getreidetransport
 
Pluspoint fragt im Forum Beladung und Transport: "Wollte mal fragen ob jemand Erfahrungen damit hat, mit Abschiebewagen Getreide und auch Raps zu fahren? Stehe vor der Überlegung auf Grund meiner teils niedrigen Gebäude, mir einen Abschiebewagen anzuschaffen um damit überwiegend Getreide zu fahren. Die Hersteller sagen zwar daß das auf jedenfall funktioniert aber auch das sie doch eig. für Silotransporte gut geeignet sind." automatix meint dazu: "wenn du überwiegend Getreide fährst wäre der Rollbandwagen von Krampe wohl die bessere Alternative" Darauf pluspoint: Kann mir nicht vor stellen das mit nen Rollbandwagen das so funktioniert. Mit den Abschiebe könnte man halt trotzdem Silo fahren Hackschnitzel alles mögliche.. so mein Gedanke. Zum einen ist halt der Anschaffungspreis nicht zu vergessen, gegenüber einen Kipper und ob halt die Abschiebetechnik wirklich so funktioniert gerade bei Getreide. Wenn er evtl für Silotransport verliehen wird ist halt wieder das Problem mit Ölvermischung." Die Bedenken zum Thmea Rollbandwagen entkräftet JW mit einem Link. christiannds ist der Meinung: "Für Getreide ist und bleib ein Kipper das Maß aller Dinge. Natürlich musst Du Deine örtlichen Gegebenheiten im Blick haben, aber für mich ist das eine klare Sache. Ein Rollwagen á la Krampe würde ich mir mehrfach überlegen! Das Band ist anfällig, auf den Ölmotoren liegen enorme Kräfte, wann mal was anderes ausser Getreide damit gefahren wird(Folgekosten beachten). Ich vermute, wenn Du damit mal Kalk, Sand oder Kies fahren möchtest, das da irreparable Schäden auftreten(Wenn das Band das überhaupt "abfährt".
Ein Abschiebewagen wird auch nur ein Kompromiss darstellen."

Töten und Schlachten von Tieren in Schlachthöfen

cooldeutz packt mit diesem Thema wieder einmal ein sensibles Thema an: "Ich bin Nebenerwerbslandwirt (keine Tierhaltung mehr) und Fleischesser. Ich bin im Netz auf sehr hetzerische und provokante Bilder gestoßen, mit denen Veganer und Vegetarier propagieren. Deshalb mal eine Frage, wie sind die jetzigen Tötungsmethoden in deutschen Schlachthöfen? Ist Bolzenschuss noch modern? Auch auf Schweine bezogen. Gibt es echte Bilder keine gestellten?" automatix antwortet: "Ich denke, kein Schlachthof nutzt bei Schweinen den Bolzenschußapparat - selbst mein Metzger, als der noch geschlachtet hat vor ein paar Jahren hatte seine Schweine schon per Strom betäubt. Soweit ich weiß wird heute teilweise sogar schon Gas verwendet um die Tiere zu betäuben." Und Shockwave berichtet: "Wir hatten vor 2 Jahren von der Fachschule aus eine Führung durch einen Schlachthof bei laufendem Betrieb. Ich muss ganz ehrlich sagen wir sind überall gewesen und da kann man seelenruhig mit der Bildzeitung rumlaufen man würde aber nicht reinkommen weil die Kamera nicht desinfiziert werden kann. Das ist alles so sauber und ständig wird desinfiziert und gewaschen. Es ist nicht einmal laut in den räumen, Blut sucht man auch vergebens, jeder trägt Schutzkleidung usw und die werden nicht für ein paar Leute den ganzen Laden an so einem Tag umorganisieren das ist praktisch unmöglich. Betäubt wurden die Schweine übrigens mit Gas. Anschließend gab es dann selbst hergestellte Würstchen mit Senf..ich glaub in dem Laden wurden im Jahr 1,5 mio Schweine geschlachtet . CarpeDiem schreibt auch aus Erfahrung: "Ich weiss nicht wieviele von denen die hier schreiben, schon einmal in einer Tötungsbucht dabei waren, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Bei den Schweinen ist ganz wichtig, dass diese vor der Betäubung ordentlich gewässert werden. Dann kommt es entscheidend auf den an der die Betäubungszange bedient. Der Zugriff mit dem die Betäubung erfolgt, muss konsequent und richtig erfolgen, dann ist das Tier ausreichend betäubt und kann entsprechend richtig ausbluten. Für diesen Vorgang sind erstklassige Leute vonnöten, mit entsprechender Ausbildung und der charakterlichen Eignung. Da kann man keine Spinner gebrauchen. Viele Diskussionen habe ich schon geführt, wenn meiner Meinung nach da nicht konsequent vorgegangen wird."

Grünfuttertrocknung mit Braunkohlestaub

Auch Hirschtreiber hat ein spezielles Problem: "Unsere Trocknungsgenossenschaft möchte aus Kostengründen die Feuerung von Gas auf Braunkohlestaub (BKS) umstellen. Es wird zwar beteuert das alle Grenzwerte eingehalten werden. ABER es gibt da ein paar Sachen die ein gewisses "Gschmäckle" haben 1. BKS hat einen Aschegehalt von 4% d.h. von 100kg BKS bleiben 4 Kilo Asche übrig. 2. BKS enthält doch etliches an Schwermetallen bis hin zu radioaktiven Isotopen. 3. Das Gras in der Trockentrommel wird direkt im Abgasstrom getrocknet 4. Der anfallende Staub und Asche wird danach aus dem Abgas gereinigt und dem Futter wieder zugeführt. Das bedeutet das von den 4 kg Asche je 100kg BKS ca 3,7 kg in den Kobs landen. Das kann den Aschegehalt im Futter um bis zu 1% erhöhen. Auf der anderen Seite versuchen wir alle den Rohaschegehalt im Futter möglichst niedrig zu halten. 5. Das Abgas wird nach den Staubzyklonen durch einen Luftwäscher geleitet in dem 40m³ Wasser je Stunde umgewälzt werden. Das Wasser muss nachdem es mit Asche gesättigt ist als Sondermüll entsorgt werden. Was haltet ihr von dieser Geschichte bzw würdet ihr mit BKS getrocknete Kobs bedenkenlos einsetzen?" landjunge schreibt: "Unsere Futtertrocknung läuft mit Hackschnitzel, seit ein paar Jahren zuvor Schweröl. Vorteil die Mitglieder dürfen und können Hackschnitzel verkaufen und anliefern und so hat jeder einen Vorteil, die heimische Land bzw. Forstwirtschaft Profitiert davon." Und Fobi meint: "Ich denke Grünfuttertrocknung sollte allgemein kritisch durchdacht werden ! In diesem Fall mit BKS und der Asche im Futter, da hätte ich höchste bedenken, wegen der Rückstandsproblematik."

1. Düngergabe in 2012

"Wie weit ist man denn da schon zugange bzw. hat diese schon abgeschlossen. Interessieren würde mich die Strategie auf den doch mehr oder minder geschädigten Beständen. Danke für rege Beiträge schon im voraus." das fragt CarpeDiem die Landlivegemeinde. "Automatix antwortet: "Wenns nicht geht, dann gehts nicht. Zuerst Schnee drauf, seitdem der Schnee weg ist ists zu nass - bei uns ist noch keiner gefahren." Lexx schreibt: "Hab dem Raps vor 10 Tagen mal 140N Über Hydorsulfan (24/6) verpasst. Der KAS fürn Weizen ist da wird mal probiert ob das mit der Befahrbarkeit geht. Der bekommt 70N für die erste Gabe, mal schauen ich zieh dann die 2te vor oder splitte wie sich das Wetter entwickelt und die Bestände in den Quark kommen. Im Schnitt der letzten Jahre war es nicht verkehrt so früh wie möglich was drauf zu haben dan erwischt einen ne einsetzende Trockenphase net so kalt. Was nutzen einem die tollsten Bedingungen beim Streuen wenns dann 14 Tage trocken bleibt und der Bestand hungert und immer heller wird." christiannds schreibt: "Getreide bekommt üblicherweise so rund 200-220/hal AHL und ein paar Tage später noch mal 100kg SSA/ha. Dieses Jahr werde ich aber wohl den extrem klapprig aussehenden Weizen viel. 100 DAP/ha geben. Mal schauen. Raps bekommt Morgen 225kg Harnsoff/ha und wenns dann noch mal geht 150kg/ha SSA(das sind meine Startgaben). Mit den Varianten bin ich die letzten Jahre super gefahren." Und simonniebler: "bei uns schauen die Bestände recht gut aus. Erfroren is dank genügend Schnee nix. Düngung muss noch warten. Is alles noch zu nass. Der Raps bekommt über ASS 90-100kgN und der Weizen so ca 80kgN aus KAS."

Wer hat einen Fenstersauger!? Taugt der was?

Das fragt Lisi: "Wer von Euch hat einen Fenstersauger von Kärcher daheim und kann mir sagen ob der was taugt!? Ich würde mir gerne einen kaufen. Allerdings ist der Preis für ein Gerät das eben "nur" beim Fenster putzen hilft nicht ganz ohne. Deshalb wüsste ich eben gern ob er bei Euch gut funktioniert und sein Geld wert ist oder eben nicht!?" steffi87 antwortet: "Ich hab einen seit ein paar Monaten und bin echt zufrieden damit. Besonders, weil man nur die Sprüflasche mit dem Wischer integriert in einer Hand hat und in der Andren den Sauger. Er is nicht sonderlich laut und saugt das Wasser wirklich sehr gut weg. Wenn wir mal zufällig was ausschütten kommt er auch gerne zum Einsatz. Akku hält zwar "nur" 20 Minuten, aber für ein Fenster brauchst mal höchstens 20 Sekunden, also ist das akzeptabel" Auf die weiteren Fragen von Lisi: "Hast Du Sprossenfenster oder grosse mit innliegenden Sprossen. Ich hab zwar relativ grosse Fenster, aber alle mit aussenliegenden Sprossen. Bekomme ich da des Wasser auch gut weg mit dem Ding!?" antwortet steffi87: "Also ich hab ganz normale Fenster mit nur nem Rahmen (innen-aussen-Sprossen, hä? Der Gummi vom Sauger is ca 30cm breit und ich zieh 3 Mal nebeneinander runter und fertig. Hat 50€ gekostet bei amazon. Gibt noch ein neueres Model, aber da hat sich angeblich nix dran geändert. Also tuts das Alte auch"
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