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Die Polizei berichtet

Tragisches Wochenende: Tödlicher Unfall und Hof in Flammen

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Eva Eckinger, agrarheute
am
07.03.2016

Tragische Unfälle überschatten das vergangene Wochenende. Ein Landwirt wurde bei Waldarbeiten tödlich verletzt. In Niedersachsen wiederum stand ein Bauernhof in Flammen.

Im niedersächsischen Bonstorf ist es am Samstag gegen 23.45 Uhr zum Vollbrand eines landwirtschaftlich genutzten Gehöftes gekommen, berichtet die Polizeiinspektion Celle. Das Gebäude mit integrierter Stallung wird von der 80-jährigen Eigentümerin sowie deren 42-jährigem Sohn bewohnt, der zum Brandzeitpunkt nicht anwesend war, so die Polizei. Die bereits schlafende Bewohnerin wurde wohl durch das Geräusch herabfallender Dachziegel geweckt.

Stallungen in Vollbrand: 100.000 Euro Schaden

Trotz der zügig einsetzenden Löscharbeiten stand der komplette Bereich der Stallungen bis zum Dachstuhl im Vollbrand. Gegen 00:20 Uhr war der Brand unter Kontrolle, meldete die Polizei. Durch ständig wieder aufflammende Brandnester waren Nachlöscharbeiten bis in die Morgenstunden erforderlich.

Das Haus ist unbewohnbar, Personen wurden nicht verletzt, der Stall war glücklicherweise leer. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 100.000 Euro. Angaben zur Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden.

Landwirt bei Forstarbeiten eingeklemmt

Zu einem weiteren traurigen Unfall kam es im Landkreis Mühldorf am Inn, ebenfalls in Bayern, meldet die Welt. Ein 44-Jähriger Landwirt ist bei Waldarbeiten im oberbayerischen Maitenbeth ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann mit seinem Vater einen Baum gefällt, als sich dieser in Ästen benachbarter Bäume verfing und den 44-Jährigen einklemmte. Der Landwirt wurde bei dem Unfall am Samstagnachmittag schwer verletzt und verstarb noch vor Ort.

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