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Unfallflucht

Traktorunfall: 25 Tonnen Äpfel landen im Graben

Traktorunfall mit Apfelernte
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Eva Eckinger, agrarheute
am
02.05.2017

In Niedersachsen musste am Wochenende ein Traktorfahrer einem Pkw ausweichen. 25 Tonnen Äpfel landeten im Straßengraben. Der Unfallverursacher flüchtete.

Am Samstagmorgen gegen 11:30 Uhr befuhr ein 42-jähriger Fahrer eines Traktorgespanns eine Straße im niedersächsischen Jork im Landkreis Stade. Der Traktor zog zwei Planenanhänger, die mit insgesamt 25 Tonnen Äpfeln beladen waren, berichtet die Polizeiinspektion Stade.

Traktor musste Pkw ausweichen

Im Verlauf einer Rechtskurve kam ihm ein weißer PKW mit Hamburger Zulassung entgegen. Da der PKW die Fahrbahn vermutlich nicht weit genug rechts befuhr, musste das Gespann nach rechts ausweichen. Hier gerieten die Anhänger in den weichen Untergrund des wasserführenden Grabens am Straßenrand.

Die Anhänger sackten schnell ein und kippten schließlich in den Graben, so die Polizei.

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Traktorunfall mit Apfelernte

Der weiße PKW mit Hamburger Zulassung fuhr ungehindert weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

Die zwischenzeitlich anrückenden Feuerwehren aus konnten das Zugfahrzeug glücklicherweise noch sichern, sodass dieses nicht durch die Anhänger in den Graben gezogen wurde. Mit Hilfe eines schweren Bergungskrans konnte das Gespann schließlich geborgen werden.

Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, sich bei der Polizeistation Jork unter der Rufnummer 04162-912970.

Mit Material von Polizeiinspektion Stade

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