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Umwelt

Trockenheit: Jetzt wird das Futter knapp

von , am
07.07.2015

Die Grünlanderträge sind aufgrund der Trockenheit unterdurchschnittlich und auch die Qualität hat deutlich gelitten. Der DBV fordert, das brachliegenden Greening-Flächen durch Schnittnutzung oder Beweidung genutzt werden können.

Die Trockheit mindert auch auf Grünland die Erträge und die Qualität. © Mühlhausen/landpixel
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit fällt der Grünlandaufwuchs in weiten Teilen Deutschlands extrem gering aus, so dass das Futterangebot für die Nutztiere knapp wird. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat deshalb eine Ausnahmeregelung für die Nutzung des Aufwuchses von ökologischen Vorrangflächen gefordert. Dabei handelt es sich um Flächen, die im Rahmen des Greenings der EU-Agrarförderung aus der landwirtschaftlichen Produktion genommen worden sind.

Schnittnutzung oder Beweidung auf Greening-Flächen

Der DBV fordert Bund und Länder auf, einen Antrag im Bundesrat am 10. Juli 2015 zu unterstützen, nach dem die Landwirte ausnahmsweise den Aufwuchs auf brachliegenden Greening-Flächen durch Schnittnutzung oder Beweidung nutzen können. Die Bundesländer könnten dann die Trockengebiete identifizieren, in denen die Nutzung ausnahmsweise möglich ist. Die Landwirte hätten aufgrund der geingen Niderschläge
deutlich unterdurchschnittliche Erträge insbesondere beimGrünland geerntet. Zudem sei die Futterqualität durch hohe Rohfasergehalte und niedrige Energiekonzentrationen erheblich verschlechtert.
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