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Trockenheit und Bewässerung

TV-Tipp: Der Kampf gegen die Dürre

Traktor auf trockenem Acker
am Montag, 06.07.2020 - 10:26 (Jetzt kommentieren)

In einer Reportage im NDR geht es am Mittwochabend um das Thema Trockenheit, Dürre und Bewässerung. Besucht werden Landwirte in Deutschland.

In der Reportage „Wie geht das? Lass es regnen! beschäftigt sich der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Mittwoch ab 18.15 Uhr mit dem Kampf gegen die Dürre. Was soll man nur tun, wenn das wertvolle Nass zunehmend fehlt? Diese Frage stellen sich immer mehr Landwirte und Landwirtinnen.

Zwar fällt pro Jahr im sogenannten langjährigen Mittel tendenziell mehr Regen, die Niederschläge sind aber anders verteilt als früher, so der NDR. Vor allem im Frühling regne es weniger - also leider dann, wenn die Pflanzen das Wasser am dringendsten brauchen würden.

Beregnungsanlage aus DDR-Zeiten reaktiviert

Hartmut Giermann führt einen Ackerbaubetrieb in der Nähe von Jarmen in Mecklenburg-Vorpommern.

Für den 61-Jährigen sind trockene Monate kein großes Problem, denn er kann 90 Prozent seiner 1.500 Hektar Ackerflächen künstlich beregnen. Als er den Betrieb 1990 übernommen hat, reaktivierte er die alte Beregnungsanlage aus DDR-Zeiten, erklärt der NDR.

Landwirt baut unterirdisches Tröpfchenbewässerungssystem

In der sogenannten Griesen Gegend bei Ludwigslust bearbeitet Landwirt Anton Hirl besonders sandige und dadurch trockene Böden. Beregnung kommt für ihn nicht infrage. Es wird zu viel Energie benötigt und viel Wasser verdunstet gleich wieder. Darum baut er ein innovatives "unterirdisches Tröpfchenbewässerungssystem". Plastikschläuche mit kleinen Löchern, die unter dem Feld verlegt werden.

Der Film zeigt außerdem Möglichkeiten, wie man sich vom Regen unabhängiger machen kann und erklärt, warum künstliche Beregnung für die meisten unwirtschaftlich ist.

Mit Material von NDR

So bewässern Deutschlands Landwirte

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