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Tv-Tipp für Montag, den 08. Februar

TV-Tipp: Welchen Preis zahlen wir für die Energiewende?

Windräder in Hügellandschaft
am Montag, 08.02.2021 - 06:15 (Jetzt kommentieren)

Weltweit nimmt Deutschland eine Vorreiterrolle in der Energiewende ein. Doch trotz Investitionen in Milliarden Höhe, stockt das ehrgeizige Unterfangen. Am Montag, den 8. Februar, läuft im SWR der Film "Kampf um Strom - welchen Preis zahlen wir für die Energiewende?

Der Film „Kampf um Strom – welchen Preis zahlen wir für die Energiewende?“ von Sigrid Born und Jörg Hommer zeigt an mehreren Beispielen wie die vielfältigen Interessen, Probleme und Widerstände Einfluss auf die Umsetzung der Energiewende nehmen.

Am Montag, den 8. Februar 2021, läuft der Beitrag aus der Serie "Die Story im Ersten" ab 22:50 im Ersten, in der ARD Mediathek (bereits ab 20 Uhr) und ist nach der Ausstrahlung auch auf Youtube verfügbar.

Neuer Schwung mit neuem EEG?

Während einflussreiche Energieriesen um ihre Marktanteile kämpfen, versuchen Bürgerinnen, Bürger und private Initiativen mit dezentralen Konzepten ihre eigenen Wege in Sachen Energieversorgung zu gehen. Auf der anderen Seite wächst der Widerstand der Bevölkerung gegen weitere Windparks und Strommasten. Mit einem neuen „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) versucht die Regierung neue Impulse für den Umbau-Prozess zu setzen.  

Selbst produzierter Strom gegen den Energienotstand

Als erste deutsche Stadt hat Konstanz den Energienotstand ausgerufen. Die vierköpfige Familie Vogel sieht sich als Teil der Energiewende und erzeugt aus diesem Grund mit einer Photovoltaikanlage ihren eigenen Strom. Langfristig erhoffen sie sich eine Geldersparnis und Unabhängigkeit von Energiekonzernen sowie steigenden Strompreisen zu sein. Hierfür sind aber zunächst müssen hohe Investitionen nötig. Wird sich das am Ende rechnen? Lange bleibt der Familie der hohe Bürokratieaufwand nicht verborgen. Auch, wenn es darum geht, den Strom vom eigenen Hausdach ins Netz einzuspeisen. Vereinfacht das seit diesem Jahr geltende neue EEG solche Abläufe? 

Grüner Wasserstoff aus ausgedienten Windrädern

In Nordfriesland produziert Ove Petersen grünen Wasserstoff mithilfe von ausgedienten Windrädern. Damit sollen künftig Wasserstoffbusse im öffentlichen Nahverkehr betrieben. Eine Idee mit Zukunft, denn Wasserstoff dient unter anderem als Speicher für überschüssigen Strom, ein wichtiger Baustein für Deutschlands künftige Energieversorgung. In der Lausitz soll bald der Bau von Deutschlands größtem Solarpark beginnen, ein wichtiges Vorhaben in der Wasserstoffproduktion. Davon soll vor allem die Region profitieren. Wird er Bürger*innen und Gemeinderat von seinem millionenschweren Plan überzeugen? Und wie bewertet er die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung, die die Produktion von Wasserstoff ins Ausland verlagern will? 

Kampf gegen Stromtrassen

In Bayern stellt sich Dörte Hamann gegen die ihrer Meinung nach überflüssigen Stromtrassen in der Region. Sie sähe die milliardenhohen Summen lieber in dezentral erzeugten Strom investiert, in Form von Photovoltaikanlagen auf Hausdächern oder mehr grüner Wasserstoff. Mit Protesten und Gerichtsprozessen versuchen sie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter den Bau zu stoppen. Doch verhindern sie nicht genau damit den notwendigen Umbau unserer Energiewirtschaft? 

Sendung im Fernsehen und der ARD-Mediathek

„Die Story im Ersten - Kampf um Strom“ läuft am Montag, 8. Februar 2021, von 22:50 bis 23:35 Uhr im Ersten und ist bereits am Abend ab 20 Uhr für ein Jahr lang in der ARD-Mediathek zu sehen. 

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