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Fernsehen

TV-Tipp: ZDF zeigt Gülle-Krimi „Schmutzige Deals“

ZDF Krimi
© ZDF
von am
09.02.2018

Im kommenden ZDF-Samstags-Krimi geht es um das Geschäft mit der Gülle. Tatort ist ein Güllebecken auf einem Betrieb in Friesland.

Am Samstag ermittelt die Kripo auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Friesland. Der Grund: Im vollen Güllebecken schwimmt die Leiche. Wie sich herausstellt, scheint der Ackerbaubetrieb in illegale Geschäfte verwickelt.

„Der Krimi greift die existenzgefährende Lage von Landwirten auf“, heißt es in der dpa-Rezession. "Weil aufgrund von Umweltbestimmungen pro Hektar Land nur eine bestimmte Menge Kuhdung und Schweinejauche als Dünger aufgebracht werden darf, lassen Halter größerer Viehbestände deren Gülle an Bauern vermakeln, die nur Felder bewirtschaften. Das Mordopfer hat Gülle aus den Niederlanden bezogen."

Das ZDF zeigt den neuen «Friesland»-Krimi «Schmutzige Deals» am Samstag, 10. Februar um 20.15 Uhr.

Mit Material von dpa/ZDF

So funktioniert Gülleverschlauchung in der Praxis

Verlegung des Gülleschlauchs
Zunächst wird der Schlauch von Pumpstation am Feldrand zur am weitesten entfernten Stelle des Schlags ausgelegt - sofern der Schlag nicht zu groß ist. In dem Fall wird die Fläche in mehreren Teilen bearbeitet. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
Pumpe zur Gülleverschlauchung
Dann wird ein Ende des Schlauchs an die Pumpe am Feldrand und das andere Ende an den Verteiler am Traktor angekuppelt. Thomas Laubenbacher empfiehlt eine Excenterpumpe, die problemlos selbstsaugend ist und hohe Drücke und Wirkungsgrade erreicht. Alternativ kann (zum Beispiel für Schweinegülle) eine Kreiselpumpe verwendet werden. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
Traktor bei der Gülleverschlauchung
Dann geht es los mit der Gülledüngung: Der Traktor fährt die Fläche ab und zieht den Schlauch dabei hinter sich her. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
Schlauch bei der Gülleverschlauchung
Das Material der Schläuche habe sich in den vergangenen Jahren stark verbessert, sagt Thomas Laubenbacher. Dickwandige Polyurethanschläuche sind abriebfest und haben eine hohe Durchstoßfestigkeit. Sie können problemlos mit dem Traktor überfahren werden. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
Schleppschuhverteiler
Zur Ausbringung ist so gut wie jede Technik möglich - von Schleppschlauch und -schuh bis hin zum Injektor. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
Gülleverschlauchung auf dem Acker
Die Gülle wird unterdessen von einem Container am Feldrand über die Pumpe in den Schlauch gepumpt. Ein Durchflussmesser, der an der Pumpe oder am Verteiler sitzt, errechnet die Soll-Fahrgeschwindigkeit. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
Gülleschlauch auf dem Feld
Nach getaner Arbeit bläst ein Kompressor den Schlauch auf und aus, sodass die Restgülle noch auf dem Schlag verteilt wird und ein weitgehend sauberer Schlauch aufgerollt werden kann. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
Gülleverschlauchung
Über die Haspel wird der Schlauch dann wieder aufgerollt. Mindestens zwei Personen, besser drei, sollten an diesem Verfahren mitwirken: ein Fahrer, ein Zubringer und einer, der die Schläuche aus- und wieder einrollt. © Laubenbacher agrar/David Gebauer
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