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Agrar-Reportagen

TV-Tipps: Pannenhilfe für Traktoren und Maisernte unter Hochdruck

Ein John Deere Häcksler bei der Maisernte
am Donnerstag, 29.09.2022 - 09:49 (Jetzt kommentieren)

Im NDR drehen sich am Freitag zwei spannende Reportagen um die Landwirtschaft. Es geht um Pannenhilfe für Traktoren und die Maisernte unter Hochdruck.

Am Freitag ab 15 Uhr zeigt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zwei Sendungen rund um die Landwirtschaft. Die Nordreportage dreht sich um Pannenhilfe für Traktoren. Danach folgt eine Dokumentation zur Maisernte unter Hochdruck.

Wer am Freitagnachmittag ein bisschen Zeit hat, kann es sich also vor dem Fernseher gemütlich machen. Ansonsten findet man die beiden Sendungen auch in der ARD-Mediathek.

Traktor-Notfall: Pannendienst für Landmaschinen

Wenn bei Klaus Osters im Sommer das Telefon klingelt, ist es meist ein Trecker-Notfall. Osters ist so etwas wie ein Pannendienst für Landmaschinen. Während der Erntezeit ist er rund um Osnabrück im Dauereinsatz.

Für die Bauern zählt dann jede Minute. Denn jede Minute, die eine Maschine still steht, kostet Geld. Klaus Osters und seine Kollegen machen deshalb während der Erntezeit 24-Stunden-Notdienst. Wer mit seinem Mähdrescher noch fahren kann, rollt auf den Hof der Landmaschinenwerkstatt.

Erntezeit: Herausforderung für Landmaschinen-Mechaniker

Doch wenn gar nichts mehr geht, fährt Osters zu den Bauern aufs Feld. „Solange die Landwirte arbeiten, arbeiten wir auch“, sagt Osters. Er mag den Job, denn jeder Tag ist anders. Und er liebt die großen Maschinen. „Aber die Erntezeit, das ist schon immer eine besondere Herausforderung. Denn die Bauern sind sehr unter Druck. Da muss es immer schnell gehen“, sagt er.

„Die Nordreportage“ begleitet die Pannenhelfer für Traktoren bei ihren Einsätzen während der Erntezeit.

Lohnunternehmer sind rund um die Uhr auf dem Maisfeld

Um 15.30 Uhr geht es im NDR dann weiter mit der Nordreportage „Maisernte unter Hochdruck“.

Im Herbst sind die großen Erntemaschinen in Niedersachsen wieder unterwegs, die auf den Feldern den Mais häckseln und abfahren. Für Lohnunternehmer Dirk Gieschen aus Ottersberg bei Bremen sind der September und der Oktober die stressigsten Monate des Jahres. Zusammen mit seinen 35 Mitarbeitenden ist er dann von morgens bis abends auf den Maisfeldern unterwegs. Die Maisernte muss in einem kleinen Zeitfenster über die Bühne gehen, es darf nicht zu trocken und nicht zu nass sein.

Maisernte: Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägern

Wenn die Bedingungen stimmen, wollen alle Landwirte auf einmal ernten. Und jedes Jahr werden die Flächen, auf denen Mais angebaut wird, größer. Für Wildschweine sind das paradiesische Bedingungen. Sie fressen sich dort, gut geschützt, zu jeder Tages- und Nachtzeit satt. Das führt dazu, dass die Landwirte große Schäden hinnehmen müssen.

Darum gibt es in Niedersachsen während der Maisernte eine spezielle Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägern. In der Region Lüneburg findet jedes Jahr die sogenannte „Erntejagd“ statt. Dabei postieren sich die Jäger mit ihren Gewehren rund um die Maisfelder, die abgeerntet werden und erlegen regelmäßig viele Tiere. „Die Nordreportage“ begleitet Lohnunternehmer Gieschen mit seinen Mitarbeitenden und ist bei der Erntejagd dabei.

Mit Material von NDR.de

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