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TV-Tipps: Weizen oder Wohnen? Landwirte gegen Städteplaner

Landwirt auf Acker
am Donnerstag, 21.03.2019 - 10:31

Eine Reportage beschäftigt sich am Freitag mit dem Konflikt zwischen Wohnraum und landwirtschaftlicher Fläche. Am Samstag wiederum wird das Thema Agrarwende beleuchtet.

Am Freitag, den 22.03., läuft ab 19:40 Uhr die BR-Doku "Weizen oder Wohnen? Bauern gegen Städteplaner". Darin geht es um den Konflikt zwischen Wohnraum und landwirtschaftlicher Fläche.

Am Samstag um 22.35 Uhr zeigt Arte dann die Sendung "Wie schaffen wir die Agrarwende?" Darin werden deutsche und französische Landwirte, die nach Alternativen zur bisherigen konventionelle Landwirtschaft suchen, ein Jahr lang begleitet.

Landwirte kämpfen gegen die Stadt München

Die Doku „Weizen oder Wohnen?“ geht auf den Boom der Metropolen in Europa ein: Der Zuzug in Großstädte steigt seit Jahren. Besonders betroffen davon sei auch München: Keine andere Region wächst so stark in Deutschland. Bis 2030 sollen 300.000 zusätzliche Menschen in der bayerischen Hauptstadt leben. Schon jetzt ist der Wohnungsmarkt maßlos überlastet und überteuert.

Wo sollen die Menschen also leben? Die Stadt reagiert nun mit riesigen neuen Planungsgebieten an den Rändern der Metropole. Hier gibt es noch Landwirtschaft und viele kleine Betriebe. Die Landwirte haben Angst, in letzter Konsequenz einfach enteignet zu werden. Dagegen wehren sie sich und kämpfen gegen die Stadt München.

Thema Agrarwende: Suche nach Alternativen

Die Sendung "Wie schaffen wir die Agrarwende?" dreht sich um die Frage, wie es mit der konventionellen Landwirtschaft weitergeht. Sie stelle zwar unsere Ernährung sicher und hat viele Produkte billiger gemacht. Immer deutlicher aber bekäme man ihre Folgen zu spüren: "Das Trinkwasser ist mit Nitrat verschmutzt, die Insekten sterben, die Böden laugen aus." Daher würden inzwischen auch viele Landwirte nach Alternativen suchen.

Die Doku fragt außerdem, welche Rolle Verbraucher und die Subventionen der EU spielen, wenn eine Agrarwende gelingen soll. Ist "Bio für alle" möglich? Oder lässt sich auch die konventionelle Landwirtschaft in entscheidenden Punkten nachhaltiger gestalten?

Neue Anbaumethode Permakultur

Große Hoffnungen würden Wissenschaftler auch auf die nach ökologischen Prinzipien wirtschaftende neue Anbaumethode Permakultur setzen. Kann sie einen entscheidenden Beitrag zu einer Landwirtschaft der Zukunft leisten? Begleitet wird ein Landwirt aus dem Schwarzwald, der seinen Gemüseanbau auf bio umgestellt hat. In der Umstellungsphase braucht er aber einen langen Atem, um zu überleben.

Kaufverhalten der Verbraucher muss sich ändern

Ein anderer Landwirt aus Schwäbisch-Hall geht einen Zwischenweg: Statt immer mehr Geld für Mineraldünger und Spritzmittel auszugeben, versuche er, mit speziellem Humusdünger die Bodenfruchtbarkeit auf seinen Äckern zu erhöhen, so ARTE.

Insgesamt zeige sich laut den Machern der Doku aber auch: "Ohne eine Änderung der Subventionsregeln der EU und des Kaufverhaltens der Verbraucher ist eine Agrarwende nicht zu schaffen."

Mit Material von ARTE, BR

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