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Politik international

Ukraine: Agrarland nicht Fremden überlassen

von , am
07.06.2011

Kiew - Der ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow hat sich gegen den Erwerb von landwirtschaftlichen Flächen seines Landes "durch Ausländer" ausgesprochen.

Den meisten Landwirten in der Ukraine fehlt das Geld für Bodenerwerb.
Asarow erklärte laut Kiewer Regierungspressedienst,  dass die Ukraine über ein großes Potenzial für den Ausbau von Agrarland verfüge und genug eigene Investoren habe. Während Lebensmittelpreise am Weltmarkt eine ständig steigende Tendenz auswiesen und Grund und Boden zu einer "strategischen" Ressource würden, wäre es ihm zufolge falsch, Letztere Fremden zu überlassen. An Diskussionen über die Bodenreform, so Asarow in diesem Zusammenhang, sollten Landwirte mehr beteiligt werden. In der Ukraine ist die Freigabe der Geschäfte mit landwirtschaftlichen Flächen für Jänner kommenden Jahres vorgesehen. Im März hatte das dortige Präsidialamt deren Verkäufe an Ausländer in Aussicht gestellt.
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