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Wirtschaft

Ukraine: Ausgesetztes Handelsabkommen kein Problem

aiz
am
29.11.2013

Kiew - Für ukrainische Landwirte stellt das auf Eis liegende Freihandelsabkommen mit der EU kein Problem dar, betont der stellvertretende Landwirtschaftsminister. Es gebe auch andere wichtige Märkte.

Die Getreideexporte der Ukraine laufen aktuell gut. © romantiche/fotolia.de
Die Verschiebung der Unterzeichnung eines Assoziierungs- und Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und der Europäischen Union sei keine Katastrophe für die Agrarwirtschaft des Landes in Osteuropa. Das hat der erste stellvertretende Landwirtschaftsminister, Iwan Bissjuk, am Dienstag in Kiew betont.

Europäischer Markt nicht wichtiger als andere Märkte

Zwar entgehe vorerst dem Land unter anderem die Chance, in die EU jährlich 950.000 Tonnen (t) Weizen und 600.000 t Körnermais zollfrei zu liefern, das sei aber nicht dramatisch, denn es gehe dabei um Kontingente, die zusätzlich zu den bereits vorhandenen Exportmöglichkeiten in Anspruch genommen werden könnten, wird Bissjuk vom landwirtschaftlichen Analysen- und Informationsdienst APK-Inform zitiert.
 
Für die inländischen Agrarproduzenten, so der Vizeminister, sei der europäische Absatzmarkt von großer Bedeutung, aber nicht weniger wichtig wären auch die Märkte Afrikas, Asiens oder der russisch-weißrussisch-kasachischen Zollunion.
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