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Politik international

Ukraine errichtet Barriere gegen Spekulationen mit Agrarland

von , am
12.07.2011

Kiew - In der Ukraine werden hohe Gebühren für Kaufverträge künftig gesetzlich festgeschrieben.

Die Bundesregierung soll ihre Haltung zur Entwicklung auf dem landwirtschaftlichen Boden- und Pachtmarkt erklären, fordern Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage. © Mühlhausen/landpixel
Die Ukraine will Spekulationen mit landwirtschaftlichen Grundstücken durch differenzierte Gebühren verhindern. Das hat Landwirtschaftsminister Nikolai Prisjashnjuk Ende der Vorwoche bei seinem Besuch bei Agrarproduzenten auf der Halbinsel Krim deutlich gemacht. Dafür soll in einem entsprechenden Gesetz die Gebühr für die Beglaubigung der Kaufverträge im Jahr des Erwerbs auf 100% des Kaufpreises festgeschrieben werden. Mit jedem weiteren Besitzjahr würde diese dann um ein Zehntel niedriger ausfallen, erläuterte Prisjashnjuk.
 
Die Handelsfreigabe mit Agrarland ist in der Ukraine für Anfang 2012 vorgesehen. Staatspräsident Viktor Janukowitsch forderte jetzt das Parlament auf, sämtliche hierfür erforderlichen Gesetze bis Ende 2011 zu verabschieden.
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