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Wirtschaft

Ukraine wünscht breiteren Zugang zum EU-Agrarmarkt

Externer Autor ,
am
27.12.2010

Kiew - Was den künftigen Agrarhandel betrifft, ist die ukrainische Regierung mit der Position der Europäischen Union äußerst unzufrieden.

Das hat Ministerpräsident Nikolai Asarow bei einem Besuch des ungarischen Staatspräsidenten Pal Schmitt in Kiew zum Ausdruck gebracht, wie die ukrainischen Medien berichten. Ein Problem, so Asarow, erschwere die Verhandlungen zur Schaffung einer Freihandelszone mit der Gemeinschaft.

So seien die EU-Quoten für die Einfuhr von Agrarerzeugnissen aus der Ukraine zu gering, kritisierte er. Dabei gehe es schließlich nicht um Kontingente, sondern um den freien Handel. Bei der bevorstehenden Ratspräsidentschaft sollte Ungarn sein Augenmerk auch auf diese Frage richten, betonte der Ministerpräsident. (aiz)

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