Login
Dorf und Familie

Umweltplakette für Kühe, Allgemeinbildung und Wahlnachlese Niedersachsen

Externer Autor
am
25.01.2013

Muss man demnächst für Kühe Zertifikate kaufen? Warum ist die Allgemeinbildung bei Schülern so schlecht? Und was kommt nach der Wahl?

Klima-Zertifikat für Kuhbauern?
 
Kaddersen fragt: "Benötigen deutsche Bauern in Zukunft für ihre Kühe eine grüne Plakette? So eine Vorschrift ist zwar schwer vorzustellen, dennoch fordert das Bundesumweltamt in Hinblick auf den Klimaschutz strengere Auflagen für Kuhbauern. Das Amt denkt dabei an Verschmutzungszertifikate. "Mittelfristig ist es denkbar, zumindest die großen, industrieähnlichen Mastbetriebe in den Emissionshandel einzubeziehen", sagte der Präsident des Umweltbundesamts (Uba), Jochen Flasbarth, der Zeitung "Die Welt". Umweltschützer äußern zudem große Kritik am Deutschen Export. Kühe schaden dem Klima. Bauern müssten für ihre Ställe je nach Größe dann entsprechende Verschmutzungszertifikate erwerben. "Gerade Rinder verursachen hohe Methan-Emissionen, die das Klima stark schädigen", begründete Flasbarth seinen Vorstoß. Die Landwirtschaft hatte im Jahr 2011 an den klimarelevanten Emissionen immerhin einen Anteil von acht Prozent." Martin1977 antwortet darauf: "Nenne mir die Alternative zur Lebensmittelproduktion ! Sie ist alternativlos. Lediglich ein Steuerungsmöglichkeit zum endgültigen Ausstieg aus der Tierhaltung in Deutschland. Der Klimagasanfall ist immer gleich hoch, ich habe keine Wahl zwischen fossilen und erneuerbaren Energien. Zumdem setzen wir in der Landwirtschaft ja überwiegend erneuerbare Energien aus Sonnenstrom ein, unsere Kühe fressen ja nachwachsende Rohstoffe, die wir nur schwer verdauen können. Wiedereinmal handelt man nach Devise: Am deutschen Wesen soll die Welt. Übrigens müssten wir mit fortlaufender Logik auch für unser Dasein Zertifikate erwerben."Und rocknrolldirk meint: "Völliger Humbug! Auf den Höfen wird nur die Menge CO2 bzw. Methan freigesetzt, die vorher auf den Acker- und Grünlandflächen gebunden wurde. Würde man den Pflanzenaufwuchs auf den Flächen liegenlassen, würden die Emissionen direkt dort stattfinden. Was die Industrie dagegen freisetzt ist in der Regel fossilen Ursprungs, ausser es werde Rohstoffe verwendet die aus landwirtschaftlicher Produktion stammen.... Die Emissionen der LW, die wirklich zusätzliches CO2 und Methan in die Atmosphäre bringen beschränken sich auf den fossilen Energieverbrauch (Diesel, Gas, z.T. Strom) und sind damit eher gering.
Die dicksten Bauern haben die dümmsten Kartoffeln..."

Wahlnachlese Niedersachsen

merkel fragt: "Was sagt die Landwirtschaft zur Wahl in Niedersachsen?" agricultur schreibt: "Gute Wahl der Niedersachsen (Ich bin aus Franken) der Mc Al hat auf mich den eindruck eines schlechten Schauspielers, sein Lächeln seine Gesten alles Scheinheilig schlecht einstudiert, gemacht. Bin gespannt wie es in Bayern ausgeht Ich werde unseren Scheinheiligen (Seehofer) nicht wählen." Darauf meint vasily: "Warte mal ab, was rot grün oder rot rot grün noch für tolle Überrschungen bringt. .Dann wärst unter Umständen, auch wenns dir parteipolitisch nicht passt, noch froh drüber einen scheinheiligen Seehofer zu haben. Manchmal muss man unter verschiedenen Übel das kleinste wählen" Und cami kommentiert: "...ja, gute Wahl für liquide und wirtschaftliche Großbetriebe. Die Dinge, die im grünen Programm stehen werden sich nämlich nur die leisten können, die genug Einheiten (ha, Kühe, Schweine ...) aufweisen können. Also wird es in Niedersachsen einen enormen Strukturwandel geben hin zu größeren Betrieben, viel schneller noch als bisher. Ist den Grünen aber vielleicht auch egal, Hauptsache Wahl gewonnen - am liebsten würden die die Landwirtschaft ohnehin abschaffen, ein bißchen urbane Landwirtschaft in Stadtparks und ein paar niedliche Ökobetriebe mit sozialen Zusatznutzen und den Rest der Fläche auf dem Land wird von Landschaftspflegern in reine Natur zurückverwandelt. Nein, die CDU/FDP hat hier eine gute Politik gemacht, mit einem anderen Auszählungsverfahren wären die auch an der Macht geblieben" 

Allgemeinbildung - Man glaubt es kaum

Das Interview mit dem Vizepräsidenten  des Unternehmerverbandes BDA macht Immenfreund zum Thema, er schreibt: "Bringen die Lehrer und das Elternhaus schon von vorneweg den Kids nichts mehr bei, oder sind die Jugendlichen von heute wirklich so blöd ? Um mal direkt zu fragen. Aber eines muss auch mal gesagt werden. Die, die da so kritisieren, bis runter zu den Meistern und Ausbildern, die waren vor Jahrzehnten in ihrer Jugendzeit auch nicht klüger, wetten ? Da nehme ich mich nicht aus..."  oimarin meint: "Klüger waren die sicher nicht, aber man kann das mit heute nicht mehr vergleichen. Früher legte man auf Schuldbildung nicht so viel wert und aus den Leuten ist auch was geworden. Natürlich ist es schlecht, wenn genau diese ihre Lehrlinge nicht unterstützen. Aber heute werden die Kinder doch von vornherein abgestempelt, wenn sie kein Gymnasium haben und das finde ich ist das Allerletzte. Es gibt keine dummen Kinder, sondern nur Erwachsene die das Talent ihrer Kinder nicht erkennen. Es kann nicht jeder Abitur machen. Ich bin mir sicher ind 10 Jahren werden sich die Leute nach guten Handwerkern die Finger ablecken und da ist es dann egal was der für Schule hat, weil wenn das Dach kaput ist oder das Kloo verstopft werden die Leute nicht danach fragen."  Und StefanS schreibt: "Wer meint in der Schule wird Allgemeinwissen vermittelt irrt sich gewaltig...Die Fachspezifischen Lehrpläne sind dermaßen überfüllt, dass meist nichtmal dort der vorgesehene Stoff durchgeprügelt werden kann, wo soll dann bitte noch Platz für Allgemeinbildung bleiben?" Darauf antwortet DWEWT: "es mag wohl sein, dass zu wenig Allgemeinwissen in der Schule vermittelt wird. Aber es wird auch das Interesse an Themen, die weit über den Lehrstoff hinausgehen, geweckt. Dann ist Eigeninitiative gefragt!" Das bestätigt auch Belarus550: "Allgemeinwissen hat was mit Interesse zu tun. Und Neugier. Logisches Denken kann auch viele Fragen beantworten. Zumindest eine Richtung vorgeben. Diese Eigenschaften fördern ist in erster Linie Sache der Eltern."

Terminalhalterung - Deutz Agrotron

WJ610 sucht eine Lösung zu folgendem Problem: "Seit Jahren schon plagt mich ein Problem, und zwar hab ich keine gute Befestigungsmöglichkeit für meine Maschinensteuerungen in der Agrotronkabine. Die zwei dafür vorgesehenen Löcher im B-Holm halte ich für suboptimal. Setzt man den Computer genau daran so ist er mir in den meisten Fällen zu weit hinten und ich muss mich unnötig verrenken um ordentlich bedienen zu können. Baut man einen längeren "Arm" dran, so dass der Computer nachher weiter vorne hängt so vibriert und schwingt dieser immer sehr stark bei der Fahrt. Nun meine Frage an euch: Wie habt ihr eure Terminals befestigt? Wie sehen die Eigenbauten aus? Wie stabil sind sie? Oder benutzt ihr Saugnäpfe für die Scheibe? Gerne auch Bilder. Ich bin wirklich auf der Suche nach neuen Ideen."Schaumburger gibt den Tipp: "Bau den Arm aus Vollmaterial, Quadratstahl. Dann vibriert nichts mehr. Von meinem hab ich grade kein Foto zur Hand. Er besteht aber aus 10mm*10mm. Da wackelt nichts mehr." 240236 ist der selben Meinung: "genau habe ich auch gemacht 20x 20mm Quadratrohr und gut ist es" Und Notill hat es folgendermaßen gelöst: "Beim MF haben wir am Holm der Tür mit 2 Schlauchhalter aus Kunststoff (die grünen mit 2 Schrauben durch) eine halterung fixiert. (Müller Standard) und haben dann die anderen Terminals auf die gleiche Halterung nachgerüstet... jetzt kann ich jedes Terminal auf jeder Maschine mitnehmen."

Jetzt auf Bio Umstellen???

mfso schreibt: "Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Umstellung auf Bio und bin gut informiert und hatte auch schon eine Beratung. Bei den Biolandwirten mit denen ich Kontakt habe ist aber die momentane Stimmung sehr unterschiedlich. Meine Frage an die Biolandwirte hier (und natürlcih auch an alle anderen): Wie seht Ihr das? Kann man momentan guten Gewissens jemanden zu einer Umstellung raten? Oder: wenn man sich nicht sicher ist soll mans lieber gleich bleiben lassen? Da bei uns die Betrieblichen Vorraussetzung auch etwas unkonventionell sind bin ich noch mehr am grübeln. Fruchtfolge momentan: Soja-Winterweizen-Ölkürbis; (Zusätzlich Kartoffeln zur Direktvermarktung und immer wieder etwas Körnermais) Viehlos. In Bio könnte der Soja und die Kürbiskerne sehr gut vermarktet werden und würde auch weiter angebaut werden. In der Direktvermarktung würde alles so weiterlaufen, hier wäre Potential vorhanden, aber keine zusätzliche freie Arbeitszeit.Das ganze mache ich momentan als Ein Mann Betrieb im Nebenerwerb." Freisinger als Biobauer antwortet: "Viehlos? definitiv nein.....eventuell an Grenzertragsstandorten." Darky meint ebenfalls: "Wenn Umstellen, dann nur mit Spezialisierung auf Gemüsebau oder ähnliche hochpreisige Sachen. Wenn du schon Spezialsachen hast dann ist der Weg ja nimmer so weit. Für den Hofverkauf bieten sich 400€ Kräfte an. Aber das rechnet alles nur wenn du Mist beständig her bekommst." Biobauer warnt allerdings: "Ich würde erst mal abwarten ,was unseren Politiker alles so einfällt, sollte ja Heuer fertig werden. Und es hat schon seinen Grund ,warum Biogemüse teuer und selten ist, das ist was für Profis mit viel Zeit und Handarbeit."

weitere interessante Themen der letzten Woche:

 
Auch interessant