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Die Polizei berichtet

Umweltsünde und 85 tote Rinder

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Katharina Krenn, agrarheute
am
18.04.2016

Wieder ermittelt die Poilzei wegen einem rücksichtslosen Umweltsünder, der ein Feld als Müllhalde missbraucht hat. Außerdem hielt ein Großbrand Polizei und Feuerwehr im Landkreis Straubing in Atem.

Teilweise gefüllt mit umweltschädlichen Reinigungs- und Düngemittel seien sechs Müllsäcken in ein Rapsfeld nahe Dossenheim geworfen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Zudem wurden mehrere Teppiche, Badematten und Kleiderbügel entsorgt. Die Beseitigung des Mülls erfolgte durch die Gemeinde Dossenheim. Hinweise auf den Verursacher ergaben sich bislang noch keine, die Ermittlungen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Wasserschutzpolizeistation Heidelberg zu melden.

Stallbrand: 85 Rinder sterben

Bei einem Großbrand in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Landkreis Straubing-Bogen verendeten 85 Rinder. Es entstand ein Millionenschaden wie die Polizei berichtet. Gegen 00.10 Uhr hatte am vergangenen Samstag ein Anrufer über den Notruf die Einsatzzentrale beim Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlug schon offenes Feuer aus dem mit einer Fläche von ca. 1.300 Quadratmeter großen Gebäude. Darin waren an die 100 Rinder untergebracht. Trotz des sofortigen Einsatzes von rund 150 Einsatzkräften verendeten bei dem Vollbrand des Gebäudes 85 Rinder. Der Sachschaden wird auf  1,5 bis 2 Millionen Euro geschätzt.

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