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Unbegreifliche Pachtpreise, Straathof und Agrarkistenverwaltung

Matthias Ludwig
am
08.07.2016

Wie erklären sich die stellenweise sehr hohen Pachtpreise? Was ist vom Urteil gegen Straathof zu halten? Und was sollte eine App zur Verwaltung von Agarkisten leisten können?

Unbegreifliche Pachtpreise

Landliveuser 0 schreibt: " Seit einen Jahr versuch ich zu begreifen, wie man 400 €+X je ha Pacht zahlen kann. Meine Rechnung ist, dass ab 200 € die Pacht einen Verlust einfährt. Gegenargument war, sonst bekommt man nichts! Heute habe ich erfahren, dass Pächter ihren Pachtgrund zurückgeben wollen (die Verpächter aber auf den Vertrag bestehen), da es sich nicht lohne. Einer soll (kann ich natürlich nicht beweisen) schon eigenen Grund verkauft haben, um im Frühjahr die Bestellung durchführen zu können. Das ist doch nicht normal, oder? "

Das kommentiert nurich wie folgt: " Was ist schon normal? Wenn jemand Grund verkaufen muß, weil er zu hohe Pachtpreise zahlt, dann ist das persönliches Pech, oder sollte man es auch mit Dummheit umschreiben. Allerdings ist es auch immer eine Frage, was ist da wirklich dran, bzw wie hat er wirklich sein Geld kaputt gemacht. Da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Auch Landwirte sind Unternehmer, und sollten in der Lage sein, selbstständig zu rechnen."

Und christiannds meint: "Das kann man so kaum sagen. Es gibt welche, die verdienen bei 200 € Pacht nichts, und es gibt welche, die verdienen bei 500 € noch was. Da spielt eben eine Menge rein, Ertragsleistung, Maschinenkosten, Vermarktung usw."
Unbegreifliche Pachtpreise

'Schweine-Baron' Straathof scheitert mit Klage gegen Berufsverbot

Snotty kommentiert einen Artikel auf agrarheute: " Sehr schön, dass es noch Menschlichkeit gibt bei Gerichten. Die Aufnahmen aus den Anlagen dort waren wirklich sehr verstörend. So jemand darf auf keinen Fall jemals wieder sein Gehalt über das Tierwohl stellen !!!"

240236 antwortet: " Was wahr ist und was die Presse mitteilt, das sind 2 paar Stiefel. Und was ist jetzt anders, es wurden Geschäftsführer eingesetzt und die Fäden zieht immer noch der alte Kopf. Nur nicht zu früh gefreut, er hat noch eine Instanz vor Gericht. "

Auf die Aussage von Fxaver: "Da kommt ein neuer Geschäftsführer hin und schon läufts weiter, Straathof Pohlmann usw. gehen immer an die Grenzen und darüber hinaus. Sie haben immer einen Plan B in der Hinterhand, kostet ihn halt einige Euro mehr und etwas Ärger. Es ist wie es immer ist die Kleinen werden aus dem Markt gedrückt und die Großen machen was sie wollen ", entgegnet Mim: " Bei Straathof ist es anders, alle Betriebe gingen in die LFD Holding über/Bankenhand. Selbst im fachlichen Beirat dort ist weder Straathof noch einer seiner Familienmitglieder mehr. "
'Schweine-Baron' Straathof scheitert mit Klage gegen Berufsverbot

Masterarbeit Software für Agrarkistenverwaltung

Jenny_Pluschkat schreibt: " Im Rahmen meiner Masterarbeit entwickle ich ein Konzept für eine Smartphone App, die die Lagerverwaltung von Agrarkisten in landwirtschaftlichen Betrieben verbessern soll. Die Idee ist, Agrarkisten mit speziellen QR Codes auszustatten, diese mit Hilfe eines Smartphones einzuscannen und mit Hilfe einer Datenbank eine flexible effizientere Bearbeitung zu ermöglichen. Der Agrarkisten können dann verschiedene Eigenschaften zugeordnet werden bspw. Erntedatum, Lagerbereich, Herkunft, Lieferdatum, Preis etc. Ich hätte dazu ein paar Fragen und wäre Ihnen unglaublich dankbar für ein Feedback! 1. Wie werden Agrarkisten normalerweise beschriftet? 2. Werden die Agrarkisten mit Kreide beschrieben oder werden sie etikettiert? 3. Gibt es Probleme bei der Verwaltung von Agrarkisten bspw. beim Wiederfinden im Lager? 4. Arbeiten Sie mit anderen Methoden um Agrarkisten zu beschriften?"

Doptrebo90 antwortet: " Ich denke das kommt ganz auf die Anzahl der Kisten an, die verwaltet werden müssen? Für ein Gemüse/Kartoffel/Zwiebel/Karottenlager mit überschaubarer Anzahl an Großkisten wird sicherlich keine Software nötig sein. In solchen Fällen sind Beschriftungen per Hand auf Etiketten oder eben mit Kreide völlig ausreichend. Hat man jedoch einen hohen Umschlag, viele kleinere Chargen, eine Vielzahl an Herkünften etc. wird sich ein Warenwirtschaftsprogramm mit Etiketten/QR Code/ Strichcode rentieren. Wir selbst betreiben einen Lebensmittelhandel. Bei uns wird alles über eine Warenwirtschaftssoftware erfasst und entsprechend Etiketten ausgedruckt. Darauf sind eine Vielzahl an Informationen aufgedruckt und zusätzlich ein Strichcode der mit Hilfe eines Lesegerätes die Informationen auf dem Etikett + Zusatzinformationen enthält.
Solche Systeme schafft man sich wahrscheinlich aber nicht für ein Kartoffellager etc. an, da das System dafür einfach zu Oversiced ist und auch eine ordentliche Portion an Datenpflege braucht! "
Masterarbeit Software für Agrarkistenverwaltung

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