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Wirtschaft

Unternehmen setzt auf hohe Tierschutzstandards

Externer Autor ,
am
30.01.2010

Bern - McDonald's will in seinen schweizer Filialen auch künftig Rindfleisch mit höherem Tierschutzstandard für die Hamburger verwenden.

© ExQuisine/Fotolia

Die Fast Food-Kette verlangt, dass für gelieferte Kühe die Anforderungen des RAUS-Programms erfüllt sein müssen. Die Tiere erhalten so regelmäßig Auslauf auf der Weide oder im Laufhof.

McDonald's bezahlt pro Tiere eine Prämie von 40 Franken. Im Sommer 2009 hatte McDonald's angekündigt, künftig nur noch Rindfleisch mit dem Suisse Garantie-Zeichen zu kaufen. IP-Suisse konnte nur rund ein Drittel des Rindfleisches in der benötigten Qualität liefern. Für die Produktion der Hackfleischplätzchen braucht der Verarbeiter Bell Rindfleisch mit einem bestimmten Fettgehalt. Nach langen Verhandlungen einigte sich McDonald's nun mit den Produzentenverbänden auf die Lösung, die ab Februar in Kraft treten soll.

McDonald's bezahlt die Prämie selber, das heißt, die Hamburger werden in den McDonald's-Lokalen nicht teurer werden. (lid)

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