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Frankreich/Bayern

Unternehmer wegen illegalen Pflanzenschutzmittel-Handel verurteilt

Fungizid wird auf Weizen gesprüht
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Eva Eckinger, agrarheute
am
19.10.2017

In Frankreich wurde ein bayerischer Unternehmer zu vier Jahren Haft verurteilt. Er soll als Mitglied einer kriminellen Gruppe unter anderem illegal mit Pflanzenschutzmitteln gehandelt haben.

Wie die Zeit unter Berufung auf die Agence France-Presse (AFP) berichtet, ist ein bayerischer Unternehmer in Frankreich wegen illegalen Handels mit Pflanzenschutzmitteln und Verbrauchertäuschung zu vier Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht im südfranzösischen Marseille sprach den Mann am Mittwoch schuldig, Mitglied einer kriminellen Gruppe zu sein, die Pflanzenschutzmittel ohne EU-Zulassung auf den Markt brachte.

Hoch toxische Mittel an Bauern und Gemüsegärtner geliefert

Seine Firma im schwäbischen Sigmarszell wurde zu einer Strafzahlung von 175.000 Euro verurteilt. Der Unternehmer selbst muss zudem 75.000 Euro zahlen, meldet die AFP. Der Deutsche habe die höchste Strafe erhalten. Außer ihm wurden auch drei Franzosen und ein Südafrikaner verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts habe der Bayer unter anderem ein Produkt verkauft, das hoch toxische Inhaltsstoffe enthielt.

Die Angeklagten hatten laut AFP-Bericht ein gemeinsames Unternehmen in Paris gegründet, um die illegalen Mittel an Bauern und Gemüsegärtner zu vertreiben.

Mit Material von Agence France-Presse (AFP), Zeit.de

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