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Umwelt

Unwetterwarnung: Diese Regionen sind betroffen

von , am
01.04.2015

Gestern ist ein Orkan über Deutschland hinweggefegt. Auch heute gelten noch Unwetterwarnungen. Details dazu lesen Sie hier.

Nach wie vor ist die Wetterkarte Deutschlands in orange-rot getaucht - wenn auch nicht mehr so extrem wie am gestrigen Dienstag.
 
Der Deutsche Wetterdienst meldet ein Sturmtief, dass von der polnischen Ostseeküste ins südliche Baltikum zieht. Sein Sturmfeld beeinflusst Deutschland noch immer und lenkt mäßig kalte Meeresluft nach Deutschland.
 
Heute ändert sich am Wetter wenig, besonders in der Nordhälfte prognostiziert der DWD wieder Schauer und kurze Gewitter, in deren Umgebung es Sturmböen oder auch schwere Sturmböen geben kann.
 
Vor allem im Bereich Thüringer Wald/Erzgebirge/Fichtelgebirge ist auch mit Schneefall zu rechnen. Dort sind innerhalb von sechs Stunden bis zu 5 cm Neuschnee zu erwarten. Der westliche Wind weht auch unabhängig von Gewittern noch frisch bis stark. In Böen kommt er im Flachland auch stürmisch (Bft 8) daher. Im Bergland sind Sturmböen (Bft 9), auf exponierten Berggipfeln starke Sturmböen (Bft 10), vereinzelt auch orkanartige Böen (Bft 11) zu erwarten.

Bayern

Südlich von München und im Osten gelten nach wie vor Unwetterwarnungen. Im restlichen Teil des Landes warnt der DWD vor "markanten Wetterlagen".

Sachsen

Im östlichen Teil Sachsens warnt der Deutsche Wetterdienst vor Unwettern.

Sachsen-Anhalt

Auch für Sachsen-Anhalt gilt weiterhin eine Unwetterwarnung.

Ganz Deutschland

Für ganz Deutschland meldet der Deutsche Wetterdienst aktuell Sturm- und schwere Sturmböen, auf exponierten Bergen kann es Orkanböen und Unwetter geben. Kurze Gewitter sind möglich, in mittleren und höheren Lagen gibt es etwas Schneefall und Glätte.

Verheerender Gülleunfall

Mit Amphibienzäunen versucht man, die Todeszahlen etwas einzugrenzen. © Volker Leipzig
Dieses Bachneunauge hat die Gülleflut nicht überlebt. Sie zählen zu den bedrohten Tierarten. © Volker Leipzig
Über den Neyebach breitete sich die Flüssigkeit aus. © NABU-Oberberg
Eine braune Brühe fließt durch den Wald. © NABU-Oberberg
Weißer Schaum bildet sich im verschmutzten Gewässer. © NABU-Oberberg
Das Naturschutzgebiet trägt schwere Schäden davon. © NABU-Oberberg
Eine Erholung der Flora und Fauna wird viele Jahre dauern. © Volker Leipzig
Tote Fische am Ufer. © Volker Leipzig
Karpfen, Brachsen, Forellen und andere Fischarten ersticken in der Brühe. © Volker Leipzig
Für die Fische kommt jede Hilfe zu spät. © Volker Leipzig
Mit dem Kescher werden die toten Tiere aus dem Gewässer gefischt. © Volker Leipzig
Fische verenden qualvoll an Sauerstoffmangel. Sie ersticken. © Volker Leipzig
Das THW ist voll im Einsatz. © Volker Leipzig
Mitarbeiter versuchen, die Schäden etwas einzudämmen. © Volker Leipzig
Ein Schluck aus dem Bach kann zum Verenden führen, wie bei diesem Fuchs. © Volker Leipzig
Auch dieser Grasfrosch überlebte das Unglück nicht. © Volker Leipzig
Schaum und stinkende Brühe im Neyebach. © NABU-Oberberg
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