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Wirtschaft

Unzählige Betriebsaufgaben bei GAP-Liberalisierung prognostiziert

Externer Autor ,
am
09.03.2010

Brüssel - Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) hat nur geringen Einfluss auf die Menge der landwirtschaftlichen Erzeugung in der EU.

Die Produktion von Getreide, Ölsaaten, Schweinefleisch und Geflügel würde bei einer Halbierung der Agrarbeihilfen und einem Ende des Außenschutzes nicht eingeschränkt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich von der EU-Kommission veröffentlichte Studie. Die Rindfleischerzeugung würde nach einer Liberalisierung der GAP in der EU jedoch zurückgehen, meinen die Agrarwissenschaftler der "Scenar 2020-II Studie". Überaus drastisch wären zudem die Folgen für die landwirtschaftlichen Einkommen und die Anzahl der Betriebe.

In Osteuropa würden 40 Prozent der Bauern aufgeben, in der alten EU-15 wären 25 Prozent der Betriebe nicht mehr wettbewerbsfähig.  (aiz)

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