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Ernährung und Gesundheit

'Unzertrennlich': EU-Kampagne für nachhaltige Fischerei startet

Externer Autor ,
am
28.01.2014

Hamburg - "Nachhaltigkeit geht alle an". Maria Damanaki, EU-Fischereikommissarin, hat gestern die neue Kampagne der Europäischen Union für eine nachhaltige Fischereipolitik vorgestellt.

Mit der Kampagne 'Unzertrennlich' sollen Verbraucher unter anderem über nachhaltigen Fischkonsum informiert werden. © European Commission
Unter dem Motto "Unzertrennlich - nachhaltigen Fisch essen, kaufen und verkaufen" richtet sich die Kampagne an alle EU-Bürger. Sie soll Informationen bieten, wie jeder Einzelne mit seinen Kauf-, Verkaufs- sowie Essgewohnheiten das Leben im Meer beeinflusst.
 
Es soll zudem aufgezeigt werden, wie eine Änderung dieser Gewohnheiten zu einem verantwortungsbewussten und nachhaltigen Konsum von Fischen und Meereserzeugnissen führen kann. Die Eröffnungsveranstaltung fand im Maritimen Museum statt.

Gemeinsame Fischereipolitik

Hintergrund der Kampagne ist die Gemeinsame Fischereipolitik der EU, die 2013 beschlossen wurde und seit Anfang 2014 in Kraft ist. Ziel ist es, der europäischen Fischerei und Aquakultur neuen Auftrieb zu geben und diese Industriezweige umweltfreundlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich tragbar zu halten, so die EU. Es wird vor allem das Thema "Nachhaltigkeit" in den Mittelpunkt gerückt. Im Laufe der Reform sollen die Maßnahmen in allen EU-Gewässern umgesetzt werden.

Nachhaltigkeit geht alle an

'Nachhaltigkeit geht alle an', so die Kernaussage der Kampagne. © European Commission
Zwar haben sich die Bestrebungen und Maßnahmen der EU in den letzten Jahren bereits positiv ausgewirkt, "es bleibt aber noch viel zu tun", so die Kampagne. Gerade auch der Verbraucher könne mit seinem Fischkonsum dazu beitragen, Nachhaltigkeit zu fördern.
 
"Als Verbraucher und Marktteilnehmer sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass die Art und Weise, wann und wie wir Meereserzeugnisse essen, kaufen und verkaufen einen großen Einfluss auf diese kostbare Nahrungsmittelquelle hat", so die EU-Kommission.
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