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Wirtschaft

US-Farmen wachsen

Maisanbau
lid
am
27.02.2014

In den USA gibt es immer weniger landwirtschaftliche Betriebe. Dafür werden die bestehenden Farmen immer größer und produktiver.

Maisanbau
Alle fünf Jahre erhebt das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) umfassende Daten der US-Landwirtschaft (Census of Agriculture). Die Erhebung ergab, dass 2012 2,1 Millionen Farmen in den USA betrieben wurden. Gegenüber 2007 entspricht dies einem Minus von 4,3 Prozent.
 
Am meisten Betriebe gibt es in Texas (248.810), gefolgt von Missouri (99.170) und Iowa (88.631). Die landwirtschaftliche Nutzfläche nahm seit 2007 um rund 3 Millionen Hektar ab. Durchschnittlich bewirtschaftete jeder Betrieb im 2012 rund 175 Hektar, 8 Hektar mehr als im 2007. 

Landwirte im Schnitt 58,3 Jahre alt

Auch in den USA werden die Landwirte immer älter: Im Jahr 2012 lag das Durchschnittsalter bei 58,3 Jahren. Im Jahr 1982 waren es 50,5 Jahre. Die Anzahl Betriebsleiterinnen hat seit 2007 um 6 Prozent auf 288.269 abgenommen. 
 
US-Farmer werden immer produktiver
 
Bei 75 Prozent der Betriebe belief sich das Einkommen 2012 auf unter 50.000 US-Dollar. Vier Prozent der Betriebe haben mehr als eine Million US-Dollar erwirtschaftet. US-Farmen werden immer produktiver: 2012 hat jeder Farmer durchschnittlich Lebensmittel im Wert von 187.093 US-Dollar produziert. Gegenüber 2007 entspricht dies einem Plus von 52.286 US-Dollar.
 
Die ganze Agrarprodukion belief sich um 2012 auf 394,6 Milliarden US-Dollar, 97 Milliarden US-Dollar mehr als im 2007. 2012 überstieg die Pflanzenproduktion (212,4 Milliarden US-Dollar) wertmässig die Tierproduktion (182,2 Mia. US-Dollar). Nach 1974 kam das erst zum zweiten Mal vor.

Maisernte in Kalifornien

 
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