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Wirtschaft

USA: Fleischinspektoren werden doch nicht beurlaubt

aiz
am
26.03.2013

Washington - Die Weiterbeschäftigung von Fleischinspektoren stand in Amerika wegen Sparzwängen auf der Kippe. Durch Umschichtungen im Budget wird dies jetzt verhindert.

70 Prozent des derzeitigen spezifizierten Risikomaterials (SRM) könnten ab 2016 wieder frei verkehrsfähig sein. © Mühlhausen/landpixel
Der US-Senat hat verhindert, dass das US-Agrarministerium Ende des Jahres aus Sparzwängen Fleischinspektoren zwangsbeurlauben muss. Die Senatoren stimmten dafür, dass 55 Millionen US-Dollar (42,5 Millionen Euro) aus dem Haushalt des Landwirtschaftsministeriums für die Gehaltszahlungen der Fleischkontrolleure umverteilt werden.
 
Das Agrarministerium hatte zuvor gewarnt, dass es sich aufgrund der im März in Kraft getretenen Sparmaßnahmen gezwungen sehen könnte, ab diesen Sommer Inspektoren zu beurlauben. Ohne die Überwachung durch Regierungsangestellte ist Fleischfabriken allerdings per Gesetz der Betrieb untersagt.

Vilsack: Zwangsbeurlaubungen sind vom Tisch

Das Geldpaket für die Fleischinspektoren war Teil eines umfassenden Haushaltsentwurfs, der vergangene Woche den Senat passierte und die US-Regierung bis zum 30. September (dem Ende des Fiskaljahres 2013) finanziell über Wasser halten würde. Als nächsten Schritt muss der Entwurf das US-Repräsentantenhaus durchlaufen, das die Änderungen des Senats billigen muss, bevor Präsident Obama das Gesetz erlassen kann.
 
"Indem wir die Finanzierungslücke geschlossen haben, konnten wir Arbeitsplätze im Privatsektor schützen", sagte US-Senator Mark Pryor, der die Gesetzesvorlage zusammen mit Senator Roy Blunt eingebracht hatte. US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack hatte seinerseits am Dienstag zugesichert, dass bei einer erfolgreichen der Haushaltsumverteilung die Zwangsbeurlaubungen vom Tisch seien, meldete Dow Jones News.
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