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Wirtschaft

USDA-Report fällt aus, Märkte verunsichert

Externer Autor ,
am
08.10.2013

Aufgrund des Haushaltsstreits in den USA wird am Freitag kein USDA-Report veröffentlicht. Die unsichere Lage hat an den US-Terminmärkten bereits zu sinkenden Handelsvolumen geführt.

Börse
© BirgitH/fotolia
Mittlerweile erreicht der als "Shutdown" bezeichnet Haushaltesstreit in den USA auch die Agrarmärkte. Nicht nur das die US-Regierung erstmals seit 17 Jahren zahlungsunfähig ist und die Mitarbeiter aller Behörden nach Hause geschickt werden müssen. Auch auf die Arbeit des amerikanischen Agrarministeriums (USDA) hat diese Maßnahme entscheidenden Einfluss. Ohne die laufenden Marktreports des USDA erhalten die Agrarmärkte keine offiziellen Informationen über den Stand der laufenden US-Ernte bei Mais und Soja sowie über die Aussaat von Wintergetreide.

Kein USDA-Report am kommenden Freitag

Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass © dlv
Ganz besonders nachteilig wirkt sich indessen die ankündigte Verschiebung oder sogar Aussetzung des für den 11. Oktober monatlichen USDA–Reports aus. Dieser beinhaltet die für die globalen Märkte entscheidenden Produktions-, Verbrauchs-, Bestands- und Handelsdaten für Getreide und Ölsaaten. Ohne diese maßgeblichen Eckdaten, dürfte der Markt fürs erste im Nebel stochern, denn die USDA-Daten bilden die Grundlage für fast sämtliche internationale Marktentwicklungen und beeinflussen damit auch die Preise wie kein anderer Marktreport. Ob Händlern und Landwirten dies nun gefällt oder nicht.

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