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Autos besprüht

Vandalismus gegen Jäger artet aus

Hochsitz im Wald
am Freitag, 16.12.2016 - 07:00 (Jetzt kommentieren)

Gleich zwei schwere Fälle von Vandalismus, gerichtet gegen Jäger, ereigneten sich binnen kurzer Zeit in Bayern und Thüringen. Tierschutzaktivisten als Täter seien laut Forstamtsleiter nicht auszuschließend.

Wie das Fachportal jagderleben berichtet, beschäftigen aktuell zwei schwere Fälle von Sachbeschädigungen die Jäger in Deutschland. Zu den Vorfällen kam es in Thüringen und Bayern. Es handle sich hier keineswegs um "Jugendstreiche", ein Zusammenhang mit Tierschutzaktivisten sei laut jagderleben nicht auszuschließen.

Fahrzeuge von Jägern beschädigt

Zum ersten Fall von Vandalismus kam es vergangenen Freitag am Ettersberg im Landkreis Weimarer Land in Thüringen. Dort seien gleich mehrere Fahrzeuge Opfer einer Farbattacke geworden, berichtet jagderleben. Bei den insgesamt sieben Autos handle es sich um die Pkws von Jägern. Diese nahmen zum Tatzeitpunkt an einer Drückjagd des Forstamtes Bad Berka teil.

Tierschutzaktivisten als Täter nicht auszuschließen

Um 9 Uhr hatten die Jäger ihre Fahrzeuge für die Zeit des Treibens abgestellt. Bei der Rückkehr gegen 12 Uhr waren die Nummernschilder sowie Herstellerlogos mit roter Farbe besprüht, so das Fachportal weiter. Nach Angaben von Forstamtsleiter Jan Klüßendorf gegenüber jagderleben handle es sich bei den Vorfällen um ein 'erstmaliges Ereignis'.

Die Jagd sei in den Medien zwar nicht angekündigt worden, Tierschutzaktivisten als Täter schließe er dennoch nicht aus.

Elf Hochsitze teils schwer beschädigt

Einen ähnlich schweren Fall von Vadalismus habe laut Fachpresse der Forstbetrieb Wasserburg am Inn in Bayern zu verzeichnen. Insgesamt elf Hochsitze im Ebersberger Forst seien im Zeitraum vom 6. bis zum 8. Dezember mitunter schwer beschädigt worden.

Die Bayerischen Staatsforsten rechne dabei laut dpa mit einer Schadenshöhe von rund 12.000 Euro.

Mit Material von jagderleben, dpa

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