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Zerstörung

Vandalismus gegen Landwirte häuft sich

brennender Anhänger
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Nicolette Emmerich, agrarheute
am
25.07.2018

Gerade jetzt zur Erntezeit werden immer wieder Anschläge gegen Landwirte gemeldet. Sie reichen von Brandstiftung bis zu Nägeln auf der Straße.

In Stade, Niedersachsen, wurde ein mit Stroh beladener Anhänger in Brand gesetzt. Nach Angaben von Zeugen war aus einem überholenden Fahrzeug eine brennende Zigarette aus dem Fenster eines PKW geworfen worden. Diese hatte dann den Brand ausgelöst, meldet die Polizei. Der Fahrer des PKW hatte sich dazu extra aus dem Fenster gelehnt. Daher geht die Polizei davon aus, dass die Zigarette absichtlich auf das Stroh geworfen wurde. Der angerichtete Schaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Strohmiete in Brand gesetzt

Nordwestlich von Güstrow, Landkreis Rostock, ist eine Strohmiete auf einer Ackerfläche in Flammen aufgegangen. Nach ersten Erkenntnissen entzündeten unbekannte Täter die aus etwa 500 Rundballen bestehende Strohmiete. Dies meldet die Polizei. Die Flammen breiteten sich schnell aus. Zum Glück bemerkten Zeugen den Brand und riefen die Polizei. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Unbekannte legen Nägel aus

Mit Nägeln gespickte Filzstücke haben Unbekannte entlang der Straße in Fritzlar, Hessen, ausgelegt. Die grünen Filzstücke wurden am Lindenweg und auf den angrenzenden Feldwegen platziert. Sie waren zum Teil im Grünstreifen neben der Fahrbahn versteckt. Dies berichtet die HNA. Als ein Schlepper über solch ein Filzstück fuhr, stach ein Nagel in einen Stollen des Reifens. Es entstand jedoch kein Schaden. Auch ein Landwirt, der mit seinem Auto auf dem Lindenweg unterwegs war fuhr über ein präpariertes Filzstück, dabei wurde ein Reifen zerstochen. Es entstand ein Schaden von 200 Euro.

Mehr zum Thema Vandalismus gegen Landwirte finden Sie hier.

Mit Material von OZ, HNA

So geht die Feuerwehr bei einem Feldbrand vor

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