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Schädlinge

Verbotenes Gift im Kampf gegen Mäuseplage

Eine tote Maus liegt auf einer Straße
am Dienstag, 25.05.2021 - 10:09 (1 Kommentar)

Australien setzt bei der Bekämpfung der Mäuseplage auf Notfallmaßnahmen. Hoffnung verspricht ein bisher verbotenes Gift.

Im Bundesstaat New South Wales in Australien wütet aktuell eine verheerende Mäuseplage. Die Tiere fressen Felder leer und übertragen gefährliche Krankheiten. Die Menschen vor Ort sind verzweifelt. In manchen Gegenden regnet es die Nager buchstäblich vom Himmel, wie ein Video zeigt. Szenen, wie aus einem Horrorfilm.

Nun will die Regierung mit einem starken Gift gegen die Schädlinge vorgehen.

Mäuseplage trotz kühler Temperaturen

Ursprünglich hatte man gehofft, dass die kühleren Wintertemperaturen die Zahl der Mäuse eindämmen würden. Dieser Wunsch hat sich jedoch nicht erfüllt, wie Agra Europe (AgE) berichtet.

Eine Plage von diesem Ausmaß hätte man seit den frühen 80er-Jahren nicht mehr gesehen, erklärte der Landwirtschaftsminister des Bundesstaates, Adam Marshall.

Verbotenes Gift Bromadialon gegen Mäuse

Er kündigte eine dringend benötigte Notfallmaßnahme an. Man wolle nun die Anwendungsgenehmigung für das bisher verbotene Gift Bromadialon einholen. Das sei das "stärkste Mäusegift", das man auf der Welt bekommen könne, so der Minister laut AgE.

Bromadiolon sei in Australien rezeptfrei für den Heimgebrauch erhältlich. Der Einsatz auf landwirtschaftlichen Betriebe sei jedoch aufgrund des Risikos für andere Tiere nicht erlaubt.

Mit Material von Agra Europe (AgE)

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