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Wirtschaft

Vereinigte Hagel mit guten Zahlen

pd
am
17.05.2013

Dresden - Die Vereinigte Hagelversicherung VVaG präsentiert in ihrem 20. Jubiläumsjahr eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz.

Seit sie aus der Fusion der Norddeutschen mit der Leipziger Hagel im Jahr 1993 hervorgegangen ist, wartet das inzwischen international tätige Gießener Unternehmen mit einer beachtlichen Leistungsbilanz auf: Mit seinen acht Bezirksdirektionen in Deutschland konnte es die versicherte Fläche mit einem Plus von 182 Prozent und sein jährliches Prämienvolumen mit einem Plus von 197 Prozent nahezu verdreifachen.
 
Im selben Zeitraum stieg die Versicherungssumme auf mehr als das Doppelte (plus 105 Prozent). Dank ihres erfolgreichen Auslandsengagements hat sich ihr auf Mitbestimmung ausgelegtes Geschäftsmodell auch in den Niederlanden, Luxemburg, Dänemark, Litauen und seit kurzem auch in Lettland etabliert. Darüber hinaus betreibt die Vereinigte Hagel eine Niederlassung in Italien und ist als Rückversicherer bzw. Beteiligte in der Schweiz und in Polen aktiv.

Solide Leistungs- und Kostenstruktur

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Rainer Langner blickte in seinem Bericht zum 20. Geschäftsjahr auf eine unterdurchschnittliche Schadensaison in 2012 zurück. Mit einer moderaten Schadenquote von 64 Prozent (Ausland 66 Prozent) konnte das Unternehmen 19,7 Millionen Euro der Schwankungsrückstellung zuführen. Dr. Langner hob dabei die solide Leistungs- und Kostenstruktur der Vereinigten Hagel hervor. Der Kostensatz läge mit 14,6 Prozent auf vergleichsweise sehr niedrigem Niveau.

Wachstumskurs im In- und Ausland bestätigt

Der Wachstumskurs im In- und Ausland setze sich unvermindert fort. So habe die Versicherungsfläche des Gesamtunternehmens im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent auf 4,87 Millionen Hektar zugelegt. Die Versicherungssumme erhöhte sich um 5,3 Prozent auf 8,84 Milliarden Euro und das Prämienaufkommen um 6,8 Prozent auf 147,2 Millionen Euro. Dabei sei das positive Ergebnis auch auf die kräftig gestiegene Agrarpreisentwicklung zurückzuführen, die sich in den kommenden Jahren fortsetzen dürfte.

Schäden durch Extremwetter steigen

Das vergangene Geschäftsjahr habe den Trend zu mehr lokalen Extremwetterlagen mit Starkniederschlägen erneut bestätigt. Die politische Entscheidung, Starkfrost-, Starkregen- und Sturmversicherungen steuerlich wie die für Hagel mit 0,03 Prozent der Versicherungssumme zu behandeln, lasse nach Einschätzung Dr. Langners einen deutlichen Nachfrageimpuls auf die Secufarm-Produktfamilie erwarten.
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