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Entwischt

Verkehrschaos durch ausgebüxte Rinder

Rinderherde auf Bundesstrasse
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Eva Eckinger, agrarheute
am
22.05.2017

Eine entlaufene Rinderherde verursachte am Samstag eine Vollsperrung der B 9 in Rheinland-Pfalz. Erst am Sonntag gelang es den Einsatzkräften, das letzte Tier einzufangen.

Eine entlaufene Rinderherde hat am frühen Samstagabend kurz vor 20 Uhr eine Vollsperrung der B 9 Höhe Schwegenheim in Rheinland-Pfalz verursacht, wie das Polizeipräsidium Rheinpfalz berichtet. Nach ersten Feststellungen bewegten sich etwa 20 Tiere über alle 4 Fahrspuren, so dass die Straße in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden musste.

Rinder aus Weide ausgebrochen

Die Rinder waren aus ihrer umzäunten Weide entwischt und zum Teil stressbedingt aggressiv. Sie seien kaum zu kontrollieren gewesen, so die Beamten. Während sich einige Tiere kreuz und quer im Umfeld auf und an der B 9 verteilten, bewegte sich eine andere Gruppe in südliche Richtung.

Im Laufe der Nacht konnten vier Tiere einzeln mit Hilfe der Feuerwehr und ansässigen Bauern in Gatter und Hänger getrieben werden.

Rind betäubt und verladen

Sieben weitere Tiere waren noch etwas länger unterwegs. Der Landwirt, diverse Jagdpächter, ein Tierarzt und die Feuerwehr waren im Einsatz. Erst am Sonntag gegen 14 Uhr waren alle Rinder wieder eingefangen. Das letzte Tier wurde schließlich betäubt und auf einen Anhänger gebracht. Wie es zu dem Ausbruch der Rinder kommen konnte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Mit Material von Polizeipräsidium Rheinpfalz, dpa

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