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Wolf

Verletzte Kinder und Touristin: Es war ein Wolf

Der Wolf im Wald
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Eva Eckinger, agrarheute
am
09.07.2018

In Polen wurden im Juni zwei Kinder sowie eine Touristin von einem Raubtier gebissen. Nun bringt das Ergebnis der Genanalyse Klarheit: Es war ein Wolf.

Im Karpatenvorland in Polen wurden Ende Juni mitten in einem Dorf kurz hintereinander zwei Kinder von einem Raubtier gebissen. Ersten Vermutungen zufolge soll ein Wolf soll sie gebissen haben, wie agrarheute berichtete. Der vermeintliche Angreifer wurde später von einem Jäger im Auftrag der Behörden erlegt.

Nun liegt das Ergebnis der Genanalyse vor.

Verwildeter Hund, Hybrid oder Wolf

Es handelt sich definitiv um einen Wolf. Laut Fachmagazin jagderleben.de wurde dies gestern Abend vom genetischen Institut der Universität Warschau, das den Kadaver weiter auf Krankheiten untersucht, bestätigt. Somit ist die Frage geklärt, ob der Angreifer ein verwildeter Hund, ein Hybrid oder ein Wolf gewesen sei.

Merkwürdiges Verhalten des Wolfes

Laut genetischem Institut stamme betreffende Wolf aus einer Population der östlichen Karpaten. Geklärt werden müsse allerdings noch, ob sich das Tier zuvor eventuell in Gefangenschaft befunden habe, berichtet das Fachmagazin weiter. Denn das ungewöhnliche Verhalten des Wolfes werfe durchaus Fragen auf.

Wie jagderleben.de meldet, habe derselbe Wolf neben den Kindern vor einigen Wochen bereits eine Touristin gebissen.

Mit Material von jagderleben.de

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