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Neyentalsperre

Verursacher des Gülleunfalls vor Gericht

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Katharina Krenn, agrarheute
am
08.06.2016

Der Verursacher des Gülle-Unfalls an der Neyentalsperre muss sich seit heute vor dem Landgericht verantworten. Die Stadtwerke fordern Schadensersatz.

Seit heute steht ein Landwirt aus der Ortschaft Kotten im Märkischen Kreis vor dem Landesgericht. Aus seinem Güllebehälter sind am 18. März 2015 1,7 Millionen Liter Gülle ausgelaufen und in das Naturschutzgebiet Neyentalsperre geflossen. agrarheute hatte damals berichtet. Die Stadtwerke Remscheid haben den Landwirt auf Schadenersatz verklagt. Der Schaden beläuft sich laut WDR-Berichterstattung auf 214.000 Euro

Landwirt vermutet Sabotage

Der betroffene Landwirt bleibt bei seiner Vermutung der Sabotage. Er sagte ursprünglich gegenüber der Polizei, dass der Güllebehälter manipuliert worden sei. Ihm zufolge habe er am Morgen festgestellt, dass der Schlauch seines Güllebehälters umgelegt worden war. Wie der WDR berichtet, wirft das Remscheider Forstamt dem Landwirt vor, dass der Güllebehälter nahe der Neye ohne gültige Baugenehmigung errichtet worden sei.

Verheerender Gülleunfall

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