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Wirtschaft

Veterinärdienst streicht Betriebe für Russland-Export

aiz
am
19.08.2013

Berlin/Moskau - Der deutsche Veterinärdienst hat 133 Betrieben von der Exportliste für Russland gestrichen. Die Unternehmen können veterinäre Auflagen nicht erfüllen.

Der Veterinärdienst hat sein Verzeichnis der für Exporte nach Russland zugelassenen Produzenten von tierischen Erzeugnissen gekürzt. Von der Liste sind insgesamt 133 Betriebe gestrichen worden, teilt der Moskauer Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) mit.
 
Er beruft sich dabei auf eine ihm zugegangene Information der deutschen Partnerbehörde.

Lebensmittelsicherheitsauflagen nicht eingehalten

Es sei festgestellt worden, dass diese Betriebe die in der russisch-weißrussisch-kasachischen Zollunion geltenden Lebensmittelsicherheitsauflagen nicht einhielten, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Verlautbarung.
 
Die Exporteure seien unter die Lupe genommen worden, nachdem Rosselkhoznadzor dem deutschen Veterinärdienst "dringend empfohlen" hätte, die Zertifizierung jener Firmen aufzulösen, welche die Einhaltung veterinärer und sanitärer Forderungen der Importländer nicht gewährleisten können. Russland zählt zu den wichtigsten Exportmärkten deutscher Agrarwaren außerhalb der EU. Ende 2012 haben wir Dr. Heike Harstick vom Verband der Fleischwirtschaft e.V. über den wichtigen Absatzmarkt interviewt. Sie erklärt, warum der Export nicht immer einfach ist. Podcast anhören ...
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