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Dorf und Familie

Viehwagen, Baumrückschnitt und goldener Reis

Externer Autor ,
am
24.01.2014

Funktioniert ein Viehanhänger auch ohne Klappe? Was tun wenn die Äste vom Nachbarn herüberhängen? Und kann goldener Reis Ernährungsprobleme lösen?

Viehwagen
 
fury007 hat folgendes Problem: "Ich könnte supergünstig einen Viehwagen kaufen, der aber KEINE Klappe hat ,wo die Tiere hochlaufen. Der Boden ist ca. 50 cm hoch, sodass die Rinder dort einfach reinspringen(angeblich) bzw einen grossen Schritt hinein machen. Kennt jemand so ein teil oder hat da schon seine Erfahrungen gemacht." Schaumburger ist der Meinung: "Da wird nie funktionieren. Bau doch eine Klappe dran, so schwer ist das auch nicht."
 
RROTERBARON allerdings schreibt: "Also bei meinem kann ich die Klappe nach rechts wegschwenken oder als rampe nach unten legen. Ich hab aber festgestellt das die meisten Rinder schneller über die Stufe einsteigen als über die Rampe. Weil wenn die auf der Rampe mit den Vorderfüßen steht merkt sie das der boden wackelt und will nicht gleich weiter, über die Stufe gehts flotter. Ausladen kann ich nach vorne seitlich auch Kühe über eine Rampe. Den Wagen hab ich mir so bestellt mit der Klappe zum wegschwenken eigentlich wegen dem beladen mit einem Stapler damit der Anhänger mehr Zwecke hat. Aber das aufladen von Vieh funktioniert so find ich sehr gut und ohne Verletzungen bisher" Kasparow merkt noch an: "Noch nie nen Bericht aus dem nahen Osten oder aus Afrika gesehen ? Da sind 50 cm ein Klacks ! Die laden die auf normale Lkws . Wie die das machen ist mir auch ein Rätsel , aber es funkt anscheinend .
ich denk es ist noch ein Unterschied ob man immer das Gleiche Vieh fährt oder ständig wechselndes ."

Baumrückschnitt aufgrund Selbsthilferecht

Auch jadermatthias sucht Hilfe: "ich benötige einen rechtlichen Rat, wie ich mit Baumüberhang (von meinem Nachbar) auf meinen Acker (ich bin Eigentümer) umgehen soll. Meine Informationen beziehen sich auf einen Zeitungsartikel, der schon älter ist und bei dem öfters auf den § 910 BGB Abs. 2 "Selbsthilferecht" Bezug genommen wird.
Wie schon erwähnt, geht es darum, dass zwischen meinem Acker und dem Waldstück des Nachbarn ein Gemeinde- / Feldweg verläuft und die Bäume des Nachbarn leider in den Weg reinwachsen, so die Äste (sobald diese Blätter tragen) in den Weg reinhängen ich so mit meinem Traktor nicht mehr einfach so durch fahren kann, da die Äste recht tief hängen. Die Erntemaschinen (Mähdrescher, Zuckerrübenvollernter bzw. Maishäcksler haben noch größere Probleme mit dem Durchfahren. In den vergangenen Jahren habe ich bei Bedarf die überhängenden Äste abgeschnitten, dass der Weg wieder frei war und es war soweit gut…. Beim letzten Rückschnitt im Feb. 2013 hatte ich auf einmal Probleme mit dem Nachbar wegen: Rückschnitt von fremden Holz, Mitnahme des zurückgeschnittenen Holzes usw. Ich habe versucht, höflich meine Gründe darzulegen aber der Nachbar war uneinsichtig.  Ich habe in Erinnerung, dass der Gemeindeweg auf einer Breite von XX Meter und Höhe von XX Meter freizuhalten ist, so dass ich mein Grundstück ordnungsgemäß & gefahrlos bewirtschaften kann. Es darf keine Erschwerung eintreten. … ist das so? Wer weis etwas über die aktuelle Rechtslage / Urteile (in Bayern) etc. Muss ich mich evtl. sogar an die Gemeinde wenden wegen der Verkehrssicherungspflicht? Ich bin bemüht, den Ball flach zu halten und versuche auch, mit dem Nachbarn zu reden. Aus Vergangenheitserfahrungen bezweifle ich, das das Problem zukünftig durch den Nachbarn rechtzeitig behoben wird." CarpeDiem meint: "Wenn es sich bei dem Weg um einen öffentlichen Feldweg handelt, von dem ich einmal ausgehe, dann würde ich einem erfolglosen Versuch mit dem Nachbarn, keine weiteren mehr folgen lassen. Ich würde mich dann an die Gemeinde wenden und um Herstellung eines Zustandes bitten, in dem dieser gefahrlos benutzt werden kann. Wie die Gde dies anstellt kann dir wurscht sein, entweder sie schneidet selber frei oder fordert deinen Nachbarn auf, dies zu tun" Und RROTERBARON schreibt: "Wenn ich dich so richtig verstehe führt ein Feldweg unter den Bäumen durch . Also hat der Anlieger mit den Bäumen das so genannte lichtraumprofil was eigentlich auch unter seine Verkehrssicherungspflicht fällt in dem Fall. Für Schäden und Einschränkungen muss eigentlich der Verursacher dann aufkommen " Biobauerforever antwortet: "auf jeden Fall kannst du nicht einfach hergehen und die Bäume zurückschneiden. Du weißt, wenn der Wald gehört, also ist der normale, zivilisierte Weg erstmal, den Eigentümer auf die Situation aufmerksam zu machen und den Rückschnitt zu verlagen. Ist dieser unkooperativ, mit der Gemeindeverwaltung reden wegen des Weges - die gehen dann den gleichen Weg nochmal und wenn der Eigentümer nicht will wird das die Gemeinde erledigen - wenn er Glück hat, auf Gemeindekosten, wenn nicht, bekommt er eine schöne Rechnung."

Goldener Reis_Greenpeace

Todde kommentiert einen Artikel der Tageszeitung "Die Welt": 300 Millionen Konzern gegen die Hilfsarbeit. Mit jedem gespendeten € sterben Kinder." altilla schreibt: "Ich bin verwirrt: einerseits lästert man über die milliardenschwere Potenz von Monsanto und Co, die die Einführung von GVO - Mais Soja und wer weiss noch was durchdrückt und hier: "Die beiden Forscher, Ingo Potrykus und Peter Beyer, wurden und werden ausgebremst durch eine finanziell übermächtige Lobby von Gentechnikgegnern, gesponsert von Gruppen aus dem reichen Norden" Warum schafft "Monsanto und Co" es nicht, diesen Reis zum weiten Anbau zu führen? oder warum schafft "eine finanziell übermächtige Lobby von Gentechnikgegnern" es nicht den Anbau von GVO in America zu verhindern? Gerade Monsanto und andere Unternehmen müssten doch aus PR-Gründen daran interessiert sein, zu beweisen, dass GVO mehr kann als z. B. Herbizidresistenz, die in der Kritik steht. Das wäre doch der Beweis, wie philanthropisch sie sind" nurich fragt sich: "Will man das überhaupt? provitieren nicht vllt beide seiten mehr, wenn man diese Kampagnen mögl lange weiterführt?" Und Schaumburger meint: "Man sieht es ja am Thema Atomenergie was den Grünen/BUND/Nabu und Co. in Deutschland weggebrochen ist..." 
 


Ehrliche Eier - Aldi treibt Bauern in die Pleite

ei ist wütend: "Aldi treibt Bauern in die pleite. Aldi-süd weiss verdammt gut das die Bauern bei deren Preise Verluste erleiden, geht aber trotzdem mit schlechtem Beispiel voran. Es ist klarer Machtsmissbrauch von einem Giganten der weiss das die Bauern keine Optionen haben und weiter müssen. Es wird nicht lange dauern bis die ersten Pleiten da sind, wahrscheinlich sind die ersten schon da, weiss die Bank aber das die Betriebe im Moment unverkaufbar sind. Es ist an der Zeit die Einkäufer der Supermärkte die stirn zu bieten! Von die Packstellen ist keine Hilfe zu erwarten, die machen ihren Schnitt und sind nicht interessiert an einem Krieg mit Supermärkte. In Kürze wird es aber eine Firma geben die den Handschuh aufhebt und zurückschlägt. Dafür wird aber der Unterstützung von den Bauern benötigt und dass verlangt von allen einen Blick auf das Grosse Ganze und nicht nur die eigene kurze-Termin Interessen." DWEWT meint: "Heute sind es die Eier, morgen sind es vielleicht die Ferkel, übermorgen vielleicht die Schweine, dann wieder mal das Rindfleisch, oder die Milch, das Getreide usw. usw..So muß eine Branche stets das auffangen, was die andere Branche mehr bekommt. Schon mal darauf geachtet, es sind nie alle ldw. Branchen gleichzeitig betroffen. Warum wohl?" Und Karlo schreibt: "Und die mysteriöse Firma hat einen gewissen Romuald S. als Geschäftsführer? Der Eiermarkt ist halt voll. Da ist nicht Aldi dran Schuld. Ärgerlich ist natürlich die EU weit nicht überall konsequente Umstellung weg von den Käfigen. Und der mangelnde Aussenschutz. Von solchen Problemen finde ich leider in deinem Beitrag kein Wort. An diesen Problemen ist Aldi allerdings auch nicht Schuld. Vor allem in Deutschland wurden Produktionskapazitäten (wieder) aufgebaut. Andere Länder geben die Marktanteile ,wo sie hier abgenommen haben nach dem Käfigverbot , nicht eher wieder frei als die Politik den Käfigverbot konsequent umsätzt. Dann wären die Deutschen Bauern wieder im Vorteil, da sie schon Ställe nach neuen Haltungsbedingungen aufgebaut haben. Dann werden sie sich nicht über gute Preise beklagen, da es dauern wird bis andere Länder investiert haben(naja, bis D. wieder vorprescht, z.B. beim Schnabelkürzen).Deine Klage haben wir gehört. Aber wenn ihr nicht sachlich reagiert, dann wird euch nicht geholfen! Ihr habt mit Ripke doch einen klugen Mann."

weitere interessante Themen der letzten Woche:

Versorgungsengpässe bei Milch
https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/58407/page/1/

Fleischesser ist gleich Leichenschänder.
https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/58412/page/1/

Selbsternannte Tierschützer im Auftrag der Idiologie
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