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Umwelt

Vorläufiges Spätsommerende

von , am
10.09.2012

Offenbach - Die Ausläufer des mit seinem Kern über dem Nordmeer liegenden Tiefdruckwirbels "Grainne" greifen von Nordwesten her auf Deutschland über und beenden bis auf weiteres den Spätsommer.

Heute Nachmittag bleibt es heiter, im Nordwesten ziehen Wolken auf, es kommt aber nur vereinzelt zu Schauern oder Gewittern. Auch im Südosten können sich bevorzugt über dem Bergland einzelne Schauer oder Gewitter entwickeln.
 
Die Temperatur steigt auf 25 bis 31 Grad, nur im äußersten Nordwesten wird es mit 21 bis 24 Grad nicht ganz so warm. Dazu weht schwacher bis mäßiger, Richtung Nordsee auch frischer und leicht böiger Süd- bis Südwestwind.
 
In der Nacht zum Dienstag muss in den westlichen Landesteilen mit Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden. Ansonsten ist der Himmel meist gering bewölkt oder klar. Die Temperatur sinkt auf 19 bis 11 Grad.
 
Am Dienstag ist es im Osten und Süden zunächst noch heiter. Im Westen und Nordwesten zieht starke Bewölkung mit schauerartigen Regenfällen und teils kräftigen Gewittern auf, die im Tagesverlauf südostwärts ausgreifen. Dabei sind auch Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Im äußersten Südosten bleibt es wahrscheinlich noch bis zum Abend trocken. Die Temperatur steigt im Süden und Osten nochmals auf 25 bis 29 Grad, sonst werden 19 bis 24 Grad erreicht. Der Wind weht schwach bis mäßig, mitunter stark böig bis stürmisch auffrischend und dreht auf West.
 
In der Nacht zum Mittwoch breiten sich schauerartiger Regen und teils kräftige Gewitter auch in den Südosten aus. Dahinter lockert die Bewölkung zwar vorübergehend auf, später entwickeln sich aber bevorzugt im Norden und Nordwesten Schauer. Die Luft kühlt auf 14 bis 7 Grad ab, mit den tiefsten Werten in den westlichen Mittelgebirgen.
 
Am Mittwoch fällt im Osten und Süden anfangs noch schauerartig verstärkter Regen, der später aber nachlässt. Einzig am Alpenrand kann es noch längere Zeit regnen, die Schneefallgrenze sinkt in den Alpen auf 2000 bis 1500 m. Im übrigen Deutschland herrscht wechselnde Bewölkung, dabei muss vor allem im Norden und Nordwesten mit Schauern und kurzen Gewittern gerechnet werden, die in Seenähe recht kräftig ausfallen können. Gegen Abend verdichtet sich die Bewölkung im Nordwesten und ein neues Regengebiet zieht heran. Mit Temperaturmaxima zwischen 13 und 18 Grad wird es deutlich kühler. Dazu weht schwacher bis mäßiger westlicher Wind, der später im Norden und Nordwesten zunimmt.
 
In der Nacht zum Donnerstag regnet es bevorzugt an den bayerischen Alpen. Darüber hinaus kommt es in Küstennähe zu einzelnen Schauern oder kurzen Gewittern. Die Luft kühlt auf 10 bis 5 Grad ab.
 
Am Donnerstag wird es stark bewölkt bis bedeckt und es regnet gebietsweise teils länger andauernd, nach Norden hin können kurze Gewitter auftreten. Es bleibt frisch mit Höchstwerten zwischen 13 und 18 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, frischt zeitweise böig auf und dreht von Süd bis Südwest auf westliche Richtungen.
 
In der Nacht zum Freitag regnet es im Norden, in den übrigen Gebieten ist es teils wolkig, teils klar und trocken. Die Temperatur sinkt auf 13 bis 7 Grad.
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