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Dorf und Familie

Wälder auf der Güllegrube, Lohndumping auf dem Schlachthof und wie gut ist unser Essen?

Externer Autor
am
28.06.2013

Wie entfernt man Bewuchs vom Güllebehälter? Dazu Diskussionen zu aktuellen Medienberichten der öffentlich rechtlichen Medienanstalten.

Güllegrube voller Pflanzen
 
edelrose39 fragt: "Habe eine Frage. Ich soll demnächst von meinem Onkel den etwas älteren Hof übernehmen. Er hat vor ein paar Jahren mit der Schweinemast aufgehört. Die Güllegrube ist inzwischen voller Grünzeug. Bäume, Gräser... KATASTROPHAL!!! Die Grube an sich hat noch keine Schäden. Gülle ist auch noch drin. Wie kann ich das Zeug loswerden. Gibt es ein Mittel, das ich verwenden kann damit die Pflanzen absterben? Dann denke ich werde ich einen Mixer brauchen. Hat da jemand schon mal Erfahrungen gemacht?" Kone meint: "Ich würde den Einsatz eines Baggers empfehlen." Fobi sieht es gnauso: "Am besten Rausbaggern und gleich aufn Miststreuer drauf, und raus auf Feld . Nach der Ernte versteht sich !Ach ja die "Bäume" absortiern" Und Hirschtreiber gibt den Tipp: "Also wenn die Bäume noch klein (bis 2cm Durchmesser) sind und noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist dann packt das der Profi mit dem großen Mixer. Ansonsten müsst Ihr erst mit dem Bagger den größten Teil der Schwimmdecke ausbaggern. Ich lass mir da jedes Jahr einmal den hier kommen. Aber da gibt es bei euch in der Nähe bestimmt auch sowas." Matthias schreibt aus Erfahrung: "Also wenn die Bäume noch klein (bis 2cm Durchmesser) sind und noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist dann packt das der Profi mit dem großen Mixer. Ansonsten müsst Ihr erst mit dem Bagger den größten Teil der Schwimmdecke ausbaggern. Ich lass mir da jedes Jahr einmal den hier kommen. Aber da gibt es bei euch in der Nähe bestimmt auch sowas."

TV-Tipp, Lohn-Dumping/Schlachtindustrie, ARD: "Lohnsklaven in Deutschland"

Die aktuellen Medienberichte machen natürlich auch nicht vor Landlive.de halt, Drehung schreibt: "ich werd mir die Sendung ansehen, hier ein Artikel der Süddeutschen Zeitung dazu: [www.sueddeutsche.de]" Lobbylandwirt kommentiert die Sendung wie folgt: "Interessanten Diskussion. Zwei Opfer standen vorher fest: Der Fleisch-Vertreter und der FDP- Mensch und beide haben sich selbst die Opferrolle genommen, bevor Jauch auf sie los gehen konnte. Die haben sich echt geschickt angestellt. Jauch war voll aus dem Konzept." Und Bauer3006 fragt: "Fragt sich nur, wer in dieser Sache der größere Böse (das größere Schwein) ist ? a.) Der Verbraucher, der diese Zustände über den Preis wünscht ? b.) Der Lieferant, der die Wünsche des Verbrauchers bedient ?" DWEWT meint: ""a" ist die falsche Anwort! Es war nicht der Verbraucher der hergekommen ist und alles billiger haben wollte, sondern die Landwirtschaft, die es immer billiger produziert/abgegeben hat und dabei noch behauptet hat, die Qualität sei auch noch besser geworden. So rächen sich die Sünden der 70er/80er Jahre." Lilli bringt es auf den Punkt: ".diemal kam in der Sendung ganz deutlich raus, dass diese Machenschaften sich eben nichtmal auf den Endpreis so gravierend auswirken. Also auch Fabriken die anständig zahlen können günstig schlachten. Da sind Mafiastrukturen am Werk und der nette Herr der Flesichindustrie musste bei Jauch zjm Schluss einfach nur zugeben, dass er sich dafür einfach nur schämt..........und es ist zum schämen"

Passend zum vorrangegangenen Thema: Und die öffentlich Rechtlichen Sender können es doch!

"Habe gerade die Reportage im ZDF gesehen. " wie gut ist unsere Essen" . Ich fand das war mal ein sehr gut recherierter Bericht!! Gut gemacht! Da können sich die Kollegen von Panorama3 mal ne Scheibe abschneiden." das meinte Loorper. 1000er sieht doch einige Sachen kritisch: "Ich habe jetzt gelernt, das eine Kuh die im Stall lebt, deutlich mehr Immissionen verursacht als eine die auf der Weide lebt und dass dieses fettige etwas von Fleisch, besser schmecken soll als das magere (Fett ist geschmacksträger Nr.1 und ob gesünder es ist, ist wieder eine andere Geschichte). Ob das Fett vom Bewegungsmangel oder eine spezielle Ernährung dafür verantwortlich ist, wurde auch nicht geklärt (Wenn ich mir die Haltungsformen von so manchen Delikatessen ansehe, da müssen sie auch aus dem Ausland kommen. Hier geht das aus Tierschutzrechtlichen Dingen, schon mal gar nicht). Aber die wichtigste Botschaft war, dass alle anderen angeblich besseres Fleisch erzeugen als wir deutschen. Wie gut dass die großen Mastanlagen hier im Lande, den Holländern gehören. Aber wie soll ich sagen, wo man nicht sucht, kann man auch nichts finden. Ich kaufe lieber Deutsches als ausländisches Fleisch, da weiß ich jedenfalls halbwegs was ich bekomme. Der Hammer war dieses Gefasel das die Franzosen ihre Viecher so lieb haben. Wo "leben" den die Stopfgänse?" Das kommentiert Stefan86: "Das ist eben ,,objektiver, sachlicher Journalismus made in Germany" Das sind eben die geistigen Verwandten von Deutschlands Obergeschichtsverdreh... pardon Lehrer Guido Knopp, der die Welt gerne in Gut und Böse aufteilt. Und da wir ja laut Guido Knopp alle von Verbrechern abstammen und somit genetisch bedingt schlechte Menschen sind, haben wir das Monopol auf Tierquälerei und Umweltverschmutzung. Alle anderen Länder machen es selbstverständlich viel viel besser als wir."

Blogbeitrag der Woche

Wie die Sendung mit der Maus
 
Sie schraubt und schleift, sie versorgt Kunden mit Ersatzteilen. Lisa Nusser ist gelernte Landmaschinenmechanikerin - ein Beruf, den nach wie vor fast ausschließlich Männer ausüben. Eigentlich hatte Lisa mit Landtechnik gar nichts am Hut. "Ich hatte immer Angst vor technischen Sachen", erinnert sich die 29-Jährige. Nach dem Abi studierte sie an der Uni Hohenheim Agrarwissenschaften. Als im ersten Semester die Landtechnik-Vorlesungen begannen und ihr jegliche Grundlagen fehlten, marschierte sie in die nächste Werkstatt, um zuzuschauen. "Beim Zugucken ist es dann nicht geblieben: Ich habe gemerkt, wie viel Spaß das macht." Aus zwei Wochen Praktikum werden die ganzen Semesterferien. Jedes Wochenende fährt die Studentin nach Hause, montags schwänzt sie die Uni, um schrauben zu können. Als der Chef irgendwann fragt: "Wann machst Du denn jetzt die Ausbildung?", ruft sie kurzerhand bei der Uni an und meldet sich ab. Im fünften Semester. Die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn nutzt Lisa, um den LKW-Führerschein zu machen. Nebenher arbeitet sie bei einem Lohnunternehmer und als Staplerfahrerin.
Der ganze Beitrag:        https://agrarheute.landlive.de/blogs/entries/6330/

Rinder auf der Weide mit Wasser versorgen

MX100 schreibt: "Wir haben einen Mutterkuh betrieb und die Kühe den Sommer über auf der Weide. Wir haben jetzt immer zur Wasser Versorgung 2000 ltr. Heizöltanks aus Eisen die wir platt hin legen und dann oben aufgeschnitten haben. Leider werden diese nicht besser und rosten langsam durch. Nu suche ich nach anderen Möglichkeiten. Brunnen oder Wasseranschluss haben wir nicht in der nähe der Weiden. Wir Versorgt ihr eure Rinder oder Kühe auf der Weide mit Wasser?" christiannds antwortet: "Als hier noch Weidetiere auf dem Betrieb waren gab es genug Wasserfässer(1000er/2000er/3000er), Original Wasserfässer, verzinkt, da war nie was dran und vor allem nie was anderes ausser Wasser drin. Zinkfässer werden nicht grün oder schal innen drin, auch nicht nach etlichen Wochen..." Und DWEWT macht es wie folgt: "ich habe ein ca 3km langes Wasserleitungsnetz verlegt. So können alle Tiere, im Sommer wie im Winter, aus der hofeigenen Wasseraufbereitungsanlage versorgt werden. An jeder Weide gibt es eine Entnahmestelle. Dort werden die braunen Kunststofffässer (1500L) aufgestellt, die über ein Schwimmerventil befüllt werden. Bei jedem Umtrieb werden die Fässer mit dem Hochdruckreiniger gesäubert. Am Zentralverteiler ist ein Druckmanometer installiert, um die Funktionalität jederzeit überprüfen zu können. Vorher hatte ich auch viele Fässer und einen Mitarbeiter, der im Sommer fast den halben Tag damit beschäftigt war, die Tiere wassertechnisch zu versorgen."
Alle Meinungen hier:       https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/53715/page/1/

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Ernteerwartungen
Schutz gegen Tauben,Dohlen usw.
https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/53741/page/1/

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