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Dorf und Familie

Weggeworfene Lebensmittel, Wildschweinplage und Deutschlands Superkühe

Externer Autor
am
16.03.2012

Die Gewinner des Wettbewerbes "Deutschland sucht die Superkuh" steht fest. Diskutiert wurde unter anderem über weggeworfene Lebensmittel

Ardo unser "Superochse"

Der Wettbewerb "Deutschland sucht die Superkuh" der mit vielen Bildern eine tolle Resonanz gefunden hat ist nun zu Ende gegangen und die Gewinner stehen fest. An erster Stelle steht an ein Bulle (wir hatten ja auf Userwunsch hin auch Bullen und Kälber nach ein paar Tagen erlaubt). Ardo ist ein Arbeitsbulle, der sich mit 200 Arbeitseinsatz-Stunden die Massage durch die Kratzbürste – wie wir finden - mehr wie verdient hat. Auch bei den anderen Fotos brilliert Ardo, z.B. als 9-monatiges Öchslein beim einem Wettbewerb im Team mit Pferd und Hund. Ein Super-Bulle!. Aber auch die anderen Gewinner  haben eine gute Figur gemacht.
mehr dazu hier:                      
 

Sinnlos weggeworfene Lebensmittel!

Die aktuelle Diskussion in den Medien über die gewaltige Menge an Lebensmitteln nimmt Schubert zum Anlass dieses Thema zu starten: "Ich finde es gut das versucht wird für die Zunkunft die Zahlen an sinnlos und unverwendeten Lebensmitteln zu verringern. Dafür sollten aber nicht nur die Privathaushalte berücksichtigt werden sondern auch der Bereich des Handels wieviel da Tag täglich an Obst und Gemüse weggeschmissen wird was an andere Stelle noch verwendet werden könnte. Wenn man dagegen die Zahlen betrachten wie viele Menschen auf der Welt immer noch an Hunger leiden." Freisinger meint dazu: "11.000.000 t werden jährlich in D weggeschmissen,davon 50% in Privathaushalten. Und Supermärkte??? Schau mal in die Abfallcontainer. Ich kenne einige Verkäuferinnnen"eine Schande,was weggeworfen wird,und wehe.....wir nehmen nur einen Salatkopf mit Entlassung" so schauts aus in Deutschland. Die Tafeln werden meistens von Einzelhändlern und Marktleuten (was am Samstag übrigbleibt)"beliefert". Lebensmittel sind generell zu billig." Darauf schreibt Belarus550: "Alle haben doch ihr Geld verdient. Die Erzeuger, der Handel. Da interessiert es doch keinen mehr, wenn letztlich die Ware weggeworfen wird. Und wenn der Kunde bis zur letzten Minute volle Regale erwartet, da kommt nun mal viel Frischware um. In der Kalkulation ist das mit drin, wir bezahlen das also mit." 

Abgasrückführung dicht machen!?

Betzera schreibt: "Ich habe gestern bei einer Ausstellung ein Gespräch zwischen 2 Herren mitbekommen, die standen neben einen neuen Fendt, dessen Haube war offen. Da meinte der eine das er jemanden kennt, der die Abgasrückführung bei seinem Schlepper mit einer Blechplatte zwischen den Pflantsch, wo die Abgasrückführungsrohre verbunden sind dicht gemacht hat.  Angeblich hat der Schlepper jetzt bessere Leistung, Verbraucht weniger und der Motor soll länger halten, weil er seine Abgase ja jetzt nicht mehr zurückbekommtIrgendwie ging mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Was haltet ihr davon? Oder erzählten sich die beiden Herren Märchen?" Notill antwortet und warnt: "Technisch richtig.... ist dann aber eben vermutlich bestenfalls Tier2.... und in dem Fall ein Erlöschen der Betriebserlaubnis durch einen nicht erlaubten Eingriff in den Motor. D.h.: Das fahren auf der Straße ist eine Straftat, das Betreiben im Betrieb eine Ordnungswiedrigkeit. Wenn sowas aufkommt ist man richtig Dick dabei. Betrifft im Übrigen auch das 'Chiptuning'! Wenn heute irgendwo ein Unfall ist, wird als erstes ein Laptop angehängt und die Fahrzeugdaten ausgelesen... wehe dem, bei dem was auffällt!" Auch MichaelKopka warnt: "Neben der Legalität verlierst du alle Garantie und Kulanzansprüche und die Veränderung kann zu schwerwiegenden Motorschäden im thermischen Bereich führen, zb Zylinderkopfdichtung brennt durch." 251at ist da anderer Meinung: "Der einzige Sinn einer AGR ist es die Verbrennungstemperatur niedrig zu halten und damit die NOx Emmisionen zu senken (und dafür Feinstaub zu produzieren). Theoretisch senkt sie damit natürlich auch die Zylindertemperatur, aber ob das im relevanten Bereich liegt bezweifele ich."

Wildschwein Plage

Zampano hat ein Problem: "Mein Anliegen ist schnell dargestellt. Ich habe einen Privatwald wo ich mich mit Holz versorge. Ich möchte gerne verschiedene Bäume Pflanzen. Nun gibt es folgendes Problem ? Es gibt sehr viele Wildscheine . Setze ich Buchen sind im nächsten Tag fast alle rausgerissen, und überall verstreut. Gibt es Mittel und Wege diese Schweine von den Pflanzungen verzuhalten . Zaunbau ist mir zu auffällig. Auch kommt der Jäger mit den Erlegen nicht nach. Teilweise sieht es aus wie auf den Truppenüpungsplatz. Beteiligt sich jemand an den Schaden ? Oder ist es besser im Herbst zu Pflanzen, wenn der Mais noch steht . ( Gedanke von mir ) Um Tipps währe ich aufgeschlossen. Vielleicht gibt es Pflanzen oder Bäume wo man dazwischen setzt wo die Schweine nicht mögen ?"  dermarquardt gibt den Tipp: "Verwittern mit Huginol oder Arbin und ordentlich Haare streuen Menschenhaare vom Friseur, und Hukinol bekommste beim Landhandel oder im Interne" Und Schweinejaeger schreibt: "Der angesprochene Fall ist normalerweise ein klassischer Wildschaden der vom jeweiligen Jagdpächter (je nach Pachtvertrag auch ausnahmen möglich) beglichen werden sollte/ müsste. Setz Dich mal mit Eurem Pächter in Verbindung und versucht eine gemeinsame Lösung zu finden."

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