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Welthunger

Welternährung: Tierhaltung ist keine Ursache für Hunger

Milchkühe im Fressgitter
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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
30.08.2017

Weltweit werden nur acht von neun Menschen satt. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) behaupten, das liege an der Tierhaltung. Wenn Landwirte keine Tiere mehr halten würden, könnten sie mit den für die Futtermittelproduktion verwendeten Produkten die Welt ernähren.

Die Gründe für den Hunger liegen jedoch nicht an der Tierhaltung; Landwirte produzieren bereits genügend Nahrungsmittel, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Hunger ist oft eine Folge von Kriegen. In Kriegssituationen werden Nahrungsmittel zu teuer oder gelangen nicht mehr zu den Menschen. Das Ranking der Welthungerhilfe mit den am stärksten von Hunger betroffenen Ländern führen Staaten an, in denen Bürgerkrieg herrscht oder herrschte. Am meisten hungern die Menschen der Zentralafrikanischen Republik, gefolgt vom Tschad und Sambia.

Hunger eine Folge von Naturkatastrophen

Ein weiterer Grund, warum Menschen unter Hunger leiden, sind Naturkatastrophen und der Klimawandel. Wirbelstürme, Erdbeben und andere Naturkatastrophen zerstören Ackerland und Infrastruktur, Dürren führen zu Ernteausfällen. Der Klimawandel könnte zusätzlich dazu führen, dass fruchtbares Ackerland austrocknet und Überschwemmungen und Stürme zu Ernteausfällen führen.

Teure Nahrungsmittel führen zu Hunger

Teure Nahrungsmittelpreise verursachen ebenfalls Hunger. Unter anderem Getreide und Milchprodukte wurden in den letzten zehn Jahren teurer. Gründe hierfür sind zum Beispiel die wachsende Weltbevölkerung und Ernteausfälle.

Mit Material von www.spiegel.de

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