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Tipps und Tricks

Wespen: Das hilft gegen die Störenfriede

Wespen können richtig nerven. Anpusten hilft allerdings nicht beim Vertreiben. © Anterovium/Fotolia
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Anke Fritz , agrarheute
am
02.08.2016

Wespen können einen schon das gemütliche Essen im Freien vermiesen. Es gibt aber ganz einfache Tricks, wie Sie die Plagegeister loswerden.

Wespen können richtig nerven. Anpusten hilft allerdings nicht beim Vertreiben. © Anterovium/Fotolia
Die "Gemeine Wespe" (Vespula vulgaris) ist eine "Naschkatze": Sie fliegt auf Kuchen, Eis und süße Säfte. Hin und wieder schneidet sie sich mit ihren Mundwerkzeugen ein Stückchen vom Steak ab; es ist für den Nachwuchs, der Proteine braucht und deshalb mit Fleischfasern gefüttert wird. "Wespen sind auf keiner Gartenparty gern gesehene Gäste", sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Doch wie hält man die fliegenden Störenfriede fern?
 

1. Nicht anpusten

"Bloß nicht pusten, wenn eine Wespe im Anflug ist", rät Goris. "Denn das Kohlendioxid in der Atemluft macht die hungrigen Insekten erst recht aggressiv."

2. Basilikum hinstellen

Was allerdings gegen Wespen helfen soll, ist Basilikum. "Den Duft von Basilikum finden Wespen widerlich – und so bleiben sie der Kaffeetafel fern!"  

3. Mit Trauben weglocken

"Wespen lieben Weintrauben", sagt die Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. "Damit lassen sie sich friedlich stimmen." Wenn man die Trauben mit Abstand zum eigenen Essen platziert, hat man seine Ruhe.

Generell gilt:

  • Nicht nach Wespen schlagen,
  • keine hektischen Bewegungen machen,
  • Tiere nicht zerquetschen! Denn auch tote Wespen können stechen: Durch einen Reflex wird das Gift noch aus dem Stachel gepumpt.

So schützen Sie sich und ihre Kinder

  • Gläser mit süßen Getränken abdecken
  • Nicht aus einem Glas trinken, ohne vorher hineingeschaut zu haben.
  • Aus Dosen und Flaschen nur mit dem Strohhalm trinken.
  • Kinder sollten im Freien nicht unkontrolliert gesüßte Säfte trinken oder Süßigkeiten essen. Die süßen Düfte aus den Mündern der Kinder ziehen Wespen an und provozieren Stiche im Mundbereich.
  • Mülleimer regelmäßig leeren oder mit einem dichten Verschluss versehen, bevor sie von Wespen entdeckt werden.

Diese Tipps hat die Landwirtschaftskammer NRW zusammengestellt.

Diese invasive Pflanzen bedrohen unsere Fauna

Ursprünglich war das drüsige Springkraut im Himalaya beheimatet. Im 19. Jahrhundert wurde es als Zierpflanze nach Europa eingeführt. Mittlerweile kommt es massenweise an Fließgewässern vor und unterminiert dort die Bachufer. Wegen seines Nektarreichtums bevorzugen Bienen das Springkraut. Dies führt zu einem unerwünschten Druck auf konkurrierende einheimische Pflanzen. © Simplicius/wikipedia
Durch seine Höhe von bis zu vier Metern und das dichte Blätterdach behindert er den Aufwuchs anderer Pflanzen. Von den Bestrebungen, den Staudenknöterich zur Biomassegewinnung einzusetzen ist dringend abzuraten. Einmal kontaminierte Felder sind nur schwer wieder für den Anbau anderer Pflanzen nutzbar, da die Rhizome bis zu zwei Meter tief reichen. Mindestens achtmalige Mahd, Schafbeweidung oder Weidenspreitanlagen werden für seine Eindämmung benötigt. © commonswiki
Der Riesen-Bärenklau war sie ursprünglich im Kaukasus beheimatet. Sie wurde 1982 erstmalig von einem Hobbygärtner in Dransfeld aus Samen gezogen und verbreitete sich dann explosionsartig an einem Bach entlang, weil die Pflanze bis zu 10.000 Samen hervorbringt. Die Art verdrängt einheimische Arten und ist erosionsfördernd, da ihre Pfahlwurzel nicht der Uferbefestigung dient. © GerardM
Die Kanadische Goldrute wurde im 19. Jahrhundert aus Nordamerika als Zierpflanze und Bienenweide eingeführt. Die mehrjährige Pflanze wird 50 bis 250 cm hoch. In ihrer Heimat hat sie 300 Fressfeinde, in Deutschland keinen einzigen. Sie verdrängt vor allem auf Magerrasen heimische, Licht liebende Pflanzen und verändert den Ablauf der natürlichen Sukzession. © AnRo0002
Die Leguminose stammt ursprünglich aus Amerika. Sie verbreitet sie sich unter anderem auf Magerböden und vertreibt dort solche Pflanzen, die auf kargen Boden angewiesen sind. Dazu gehören Arnika, Borstgras, Katzenpfötchen, Knabenkraut, Trollblume und die Türkenbundlilie. Das konnte vor allem in der Rhön beobachtet werden. © flickr
Die Robinie ist der Neophyt mit dem derzeit größten Verdrängungspotential: Als Leguminose (Schmetterlingsblütler) kann sie Luftstickstoff binden, den Boden damit anreichern und somit chemisch verändern. Die Folge ist eine Überdüngung von besonders schützenswerten Magerstandorten, die meistens eine interessante und an seltenen Arten reiche Vegetation aufweisen. © Botaurus
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