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Wirtschaft

Westfleisch und Danish Crown gründen ein Unternehmen

Externer Autor
am
25.03.2015

Die Schlachthofriesen Westfleisch und Danish Crown investieren gemeinsam in ein Joint Venture im Bereich Sauenzerlegung und -vermarktung. Beide erwarten sich dadurch eine höhere Wettbewerbsfähigkeit.

Zu jeweils 50 Prozent wollen sich Westfleisch und Danish Crown an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen "Westcrown" beteiligen. "Wir haben die klare Erwartung, dass die Co‐Investitionen in eine eigene Zerlegung unseren Eigentümern bessere Preise sichert.", erklärte Danish Crown CEO Kjeld Johannesen. Von Seiten des Westfleisch-Vorstands hieß es: "Dänische Lieferanten sind bekannt für die hohe Qualität des Rohstoffes. Dieser ergänzt unsere Eigenerfassung von Schlachtsauen in Nordwest‐Deutschland." Das Joint Venture bedarf jedoch noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörde in Brüssel.

Hintergrund: Die Großen der Branche

Westfleisch betreibt seit vielen Jahren eine Sauenzerlegung mit einer Jahresmenge von zuletzt 355.000 Tieren in Schöppingen nahe der holländischen Grenze. Danish Crown schlachtet ca. 325.000 Sauen pro Jahr in Dänemark. Bisher wurden diese überwiegend als Hälften verkauft, vorrangig an Kunden in Deutschland. Danish Crown ist eine Genossenschaft im Eigentum von rund 8.500 dänischen Landwirten und gehört zu den Top‐3 Fleischvermarktern weltweit. Die Westfleisch eG ist im Besitz von etwa 4.200 Bauern überwiegend aus Nordwestdeutschland als Mitglieder.
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