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Wirtschaft

Westfleisch steigerte im 1. Halbjahr 2014 den Absatz

pd
am
29.10.2014

Der Fleischproduzent Westfleisch hat trotz des geringeren Exports im ersten Halbjahr 2014 seinen Absatz leicht steigern können. Auch der Umsatz legte zu.

Wie der drittgrößte Fleischproduzent Deutschlands in der Oktoberausgabe seiner Mitgliederzeitschrift mitteilte, stiegen die Erlöse 2014 im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2013 um 1,9 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro. Der mengenmäßige Verkauf legte um 0,9 Prozent zu, meldet der Interessensverband der deutschen Schweinehalter ISN.

Fleischexport ist eingebrochen

Schwieriger gestaltete sich hingegen der Fleischexport: Die im Ausland abgesetzte Menge fiel nach Angaben von Westfleisch gegenüber den ersten sechs Monaten 2013 um 3,9 Prozent kleiner aus. Vor allen der Drittlandsexport brach - auch wegen der Sperrung des russischen Marktes - um mehr als ein Viertel ein, fasst Agra Europe zusammen.

Mehr Tiere geschlachtet

Positiv entwickelte sich bei dem genossenschaftlichen Unternehmen dagegen die Nutzviehvermarktung, die um 8,1 % zulegen konnte. Im Unterschied zum negativen Bundestrend bekam die Westfleisch im ersten Halbjahr 2014 mit 3,59 Millionen Schweinen 0,5 % mehr Tiere als im Vorjahreszeitraum zur Schlachtung angeliefert. Gestiegen ist auch das Aufkommen an Schlachtrindern und -kälbern, und zwar um 0,4 % beziehungsweise um 1,2 %.
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