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Wirtschaft

Westfleisch: Weniger Schlachtungen, (etwas) mehr Umsatz

AgE
am
26.11.2013

Münster - In den ersten drei Quartalen dieses Jahres hat die genossenschaftliche Westfleisch eG weniger Tiere geschlachtet als im Vorjahr. Der Umsatz stieg trotzdem um ein Prozent.

Westfleisch plant eine Joint Venture mit Danish Crown. © Westfleisch
Wie die Westfleisch eG in ihrer aktuellen Mitgliederinformation mitteilt, kamen von Januar bis September des laufenden Jahres rund 5,7 Millionen Schlachttiere an den Haken; das waren 1,5 Prozent (%) weniger als im Vergleichszeitraum 2012.
 
Spürbar kleiner als im Vorjahr fiel mit einem Minus von 3,3 % das Großrinderangebot aus; allerdings konnten dafür 5,3 % mehr Kälber geschlachtet werden. Bei den Schweinen war das Schlachtviehangebot im September zwar wieder größer als im Vorjahresmonat, insgesamt konnten in den ersten drei Quartalen 2013 aber 1,4 % weniger Tiere verarbeitet werden.

Marktanteile verloren?

Damit dürfte das westfälische Unternehmen etwas Marktanteile verloren haben, denn laut Statistischem Bundesamt stieg bundesweit das gewerbliche Schlachtaufkommen in diesem Zeitraum um 1,0 % auf 43,7 Millionen Schweine.

Umsatz steigt um ein Prozent

Bei Absatz und Umsatz von Fleisch gab es nach Angaben von Westfleisch nur wenige Änderungen. Insgesamt verkauften die Genossen aus Westfalen von Januar bis September etwa 670.000 Tonnen Fleisch; das waren lediglich 0,3 % weniger als im Vorjahr. Im Export blieb die Tonnage um 1,7 % unter dem Vergleichsniveau von 2012.
 
Erfreulicher entwickelte sich der Umsatz, der trotz der geringeren Handelsmengen gegenüber den ersten drei Quartalen 2012 um 1,0 % zulegte. Insgesamt zeigte sich die Westfleisch angesichts eines leicht rückläufigen Fleischmarktes mit dem bisherigen Geschäftsergebnis zufrieden.
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