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Wirtschaft

Westfleisch will Rindersparte von Gausepohl übernehmen

pd
am
21.01.2015

Die Westfleisch eG will die insolvente Rindfleischsparte der Gauseausepohl Qualitätsfleisch GmbH & Co. KG übernehmen. Ein entsprechender Antrag wurde vergangene Woche beim Bundeskartellamt gestellt.

Die Westfleisch eG will die insolvente Rindfleischsparte der Gauseausepohl Qualitätsfleisch GmbH & Co. KG übernehmen. Ein entsprechender Antrag wurde vergangene Woche beim Bundeskartellamt gestellt, meldet das Agrarmagazin dlz auf seiner Internetseite.
 

Gausepohl ist das fünftgrößte deutsche Rinder-Schlachtunternehmen

Die Rindfleischsparte der Gausepohl-Gruppe hatte Ende November 2014 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Umsatz des Unternehmens mit Standorten in Dissen bei Osnabrück und Bakum bei Vechta lag laut Lebensmittelzeitung zuletzt bei rund 150 Millionen Euro. Damit liegt Gausepohl auf Platz 5 der größten deutschen Schlachtunternehmen im Bereich Rinderschlachtung und gehört zu den 50 größten deutschen Unternehmen der gesamten Fleischindustrie.
 
Noch kurz vor dem Inolvenzverfahren wollte Tönnies die Rindfleisch-Sparte des angeschlagenen niedersächsischen Konkurrenten Gausepohl übernehmen. Anfang November 2014 hatte Deutschlands größter Fleischkonzern die Übernahme auch beim Bundeskartellamt angemeldet. Doch offenbar waren Tönnies die Kosten für die Übernahme zu hoch und der Fleischkonzern machte einen Rückzieher. Wie das dlz agrarmagazin berichtet, bestehe an den beiden Gausepohl-Standorten erheblicher Investitionsbedarf. 
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