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Wetterkapriolen

Wetter: Sommer im Osten, Winter im Westen

Schilder mit Regen und Sonne
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Sabine Leopold, agrarheute
am
29.10.2018

Das Wetter bleibt in diesem Jahr ungewöhnlich. Zum Start in die letzte Oktoberwoche gibt es im Westen Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und Schnee bis runter auf 400 m und im Osten regiert der Spätsommer mit über 20 Grad.

Für Wetterfühlige kommen wohl harte Zeiten. Nach einem ausgefallenen Frühling scheint auch der Herbst nicht so recht stattzufinden. Dafür schwanken die Temperaturen erheblich.

Nachdem es bis zur vorletzten Woche in manchen Gegenden noch echtes Sommerwetter gab, sanken die Höchsttemperaturen in den vergangenen Tagen auf einstellige Werte ab. In den Höhenlagen der Mittelgebirge fiel der erste Schnee.

Zumindest im Osten der Republik war das aber noch nicht der Startschuss in die kalte Jahreszeit. Hier kommt der Sommer nochmal zu zurück.

Heute Föhnwetter und Orkanböen

Am heutigen Montag ist es deutschlandweit zunächst kühl und wolkig, aber kaum regnerisch.

In den Kammlagen einiger Gebirgsregionen wird es stürmisch, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). An den Alpenrändern nimmt der Föhn zu und steigert sich ab dem Nachmittag bis auf Orkanböen. Auch an der See ist mit starkem Wind zu rechnen.

Im Bereich des Föhns steigen die Tagestemperaturen auf 10 bis 15 Grad, sonst bleiben sie im einstelligen Bereich.

In der Nacht sinken die Temperaturen auch im Flachland stellenweise bis nahe dem Gefrierpunkt ab. Nur im Südosten zeigt sich ein deutlicher Temperaturanstieg auf 10 bis stellenweise 17 Grad.

Am Dienstag Schnee im Westen und sommerlich im Osten

Am Dienstag wird das Wetter in Deutschland zweigeteilt. Im Westen und Südwesten kommt es zu ausgiebigen Regenfällen, ab 400 m Höhenlage auch als Schnee. Im Osten und Südosten klart es auf und bleibt zum Teil länger sonnig.

Im Westen ist tagsüber mit 11 bis 18 Grad zu rechnen, in der Eifel und am Oberrhein nur 3 bis 10 Grad. Im Osten dagegen steigen die Temperaturen zum Teil auf sommerliche 22 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch greift der Regen auch auf den Nordwesten über und zieht dann über die Nordsee ab. In den Mittelgebirgen gibt es leichten Frost.

Im Osten bleibt es zu trocken

Am Mittwoch bleibt es weitgehend trocken, nur westlich des Rheins kann es einige leichte Schauer geben. Die Tagestemperaturen bewegen sich zwischen 9 Grad im Westen und 17 Grad im Osten. In der Nacht gehen die Temperaturen auf 9 bis 2 Grad herunter; in der Alpenregion nimmt der Föhn wieder zu.

Am Donnerstag ist im Westen und Nordwesten mit leichten Regenfällen zu rechnen. Der Osten bleibt klar und trocken und damit weiter deutlich hinter den durchschnittlichen Niederschlagsmengen für die Region zurück.

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