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Agrarwetter

Wetterprognose: Gewitterfront zieht weiter durchs Land

DWD/Katharina Krenn/agrarheute
am
17.06.2016

Das anhaltende „Tief Mitteleuropa“ sorgt auch am Wochenende für regionale Unwetter und Starkregenereignisse. Die Prognose für die nächsten Tage.

Seit Ende Mai hält das Tief Mitteleuropa einige deutschen Landwirte in Atem. Das Besondere: Die Extremwetterereignisse sind meist punktuell ausgeprägt. Während gestern in Nürnberg im Dauerregen saß, schwitzten die Regensburger bei 25,5 Grad im Biergarten, berichtet der Deutsche Wetterdienst. Auch bei den Landwirten ist der eine von den Unwettern betroffen, der andere hat Glück und seine Felder wurden verschont.

Prognose für heute

Das Tief, das gestern weite Teile Baden-Württembergs und Bayerns mit Dauerregen versorgte, verlagerte sich vergangene Nacht nach Nordosten zunehmend auch zur Elbe und Oder hin. In einem Streifen vom Breisgau über die Bodenseeregion, die Schwäbische Alb, Franken bis ins Vogtland sind gestern 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter gefallen, im Allgäu punktuell sogar um 50 l/qm. Das ist im Übrigen auch die Größenordnung, die bis in den Nachmittag hinein noch in weiten Teilen Sachsens, Brandenburgs und Vorpommerns zu erwarten ist.

Das Agrarwetter für Ihre Region finden Sie hier.

Samstag: Gewitter in weiten Teilen des Landes

Am Samstag breiten sich bei wechselnder bis starker Bewölkung von Südwesten her Schauer und Gewitter auf weite Teile des Landes aus, lokal mit Starkregen. Im Südosten sowie in Küstennähe ist die Niederschlagsneigung geringer und die Sonne kann auch längere Zeit scheinen.

In der Nacht zu Sonntag gibt es noch gebietsweise Schauer oder kurze Gewitter, ansonsten lockern die Wolken aber auch mal stärker auf. Besonders dort, wo es zuvor viel geregnet hat, bildet sich Nebel. Es sind Tiefstwerte zwischen 13 und 8 Grad zu erwarten.

Sonntag: Südosten

Am Sonntag gibt es bei wechselnder bis starker Bewölkung im Südosten recht verbreitet schauerartig verstärkten Regen, örtlich mit Blitz und Donner. Sonst gibt es nur noch örtlich Schauer und es scheint auch mal länger die Sonne.

In der Nacht zu Montag regnet es in der Südosthälfte aus dichter Bewölkung gebietsweise weiter, an den Alpen auch ergiebig. Sonst klart es vielfach auf und es bleibt trocken. Die Luft kühlt ab auf 12 bis 6 Grad ab.

Montag: Im Osten und am Alpenrand Schauer

Am Montag ist es wolkig mit sonnigen Abschnitten und von der Lausitz bis zum Alpenrand fallen einzelne Schauer. Zudem kommt es zum Abend an der Ems neuer Regen auf. Es wird etwas wärmer mit Höchstwerten zwischen 18 Grad am Alpenrand und 25 Grad im Berliner Raum. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.

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