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Wetterprognose

Wetterumschwung: Regen, Sturm und Hochwasser

Sturm
am Dienstag, 05.04.2022 - 11:18 (Jetzt kommentieren)

Nach dem Kälteeinbruch kommt jetzt der Wetterumschwung mit viel Niederschlag und Sturmböen. Mancherorts droht Hochwasser.

Laut Wettervorhersage des Deutschen Wetterdiensts(DWD) wird es diese Woche wieder wärmer, aber ungemütlich. Kräftige Niederschläge, Sturm und Tauwetter stehen auf dem Programm. „Durch den Regen und die Schneeschmelze kommt einiges an Wasser zusammen, sodass teilweise Warnschwellen überschritten werden“, so ein DWD-Meteorologe am Montag in Offenbach.

Ursache für den Wetterumschwung ist eine Großwetterlage, die ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen vom Nordatlantik nach Europa lenkt. Weil damit auch der Wind auf West dreht, wird die kalte Polarluft von milder und wolkenreicher Meeresluft verdrängt.

Wettervorhersage für heute: Stürmisch

Heute ist es vorwiegend regnerisch. Gegen Abend lassen im Süden und Westen die Niederschläge nach. Die Höchstwerte liegen heute bei 6 bis 13 Grad. Es weht ein frischer bis böiger Wind aus West. Im Süden sowie im Bergland gibt es stürmische Böen, in exponierten Gipfellagen teils schwere Sturmböen. In der Nacht zum Mittwoch ist es verbreitet wechselnd bis stark bewölkt. Von der Ostsee bis zur Lausitz fallen Niederschläge, sonst ist es meist trocken. Die Tiefstwerte liegen bei 9 bis 4 Grad, im Nordosten sowie im Bergland bei 4 bis 0 Grad.

Wetterprognose für Mittwoch: schauerartige Regenfälle

Am Mittwoch ist es verbreitet wechselnd bis stark bewölkt. Am Nachmittag fällt bis ins Münsterland und nach Ostwestfalen ausgreifender Niederschlag. Vom Saarland bis zum Oberrhein sowie an den Alpen kommen Schauer auf. Am Abend sind dann überall Schauer möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 Grad an den Küsten und 17 Grad in Südostbayern. Frischer, starker bis stürmischer Wind weht aus Südwest bis West.

In der Nacht zum Donnerstag lassen die Schauer nach von Thüringer Wald und Harz bis zur Oder und Neiße. Im Rest kann es schauerartige Regenfälle geben, im Westen und Nordwesten örtlich Gewitter. Nach vorübergehender Abschwächung in der Nordwesthälfte nimmt der Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen wieder zu, an der See Sturmböen, auf Berggipfeln sind schwere Sturmböen möglich.

Wetter am Donnerstag: Sturmwetter

Am Donnerstag findet die stürmische Westwetterlage ihren Höhepunkt. Das Sturmtief „Nasim“ sorgt dann nicht nur für kräftigen Regen sondern vor allem im Norden für schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern. Auch am Donnerstag fallen verbreitet schauerartige Regenfälle. In der Nordhälfte gibt es auch einzelne Gewitter. Ab dem Nachmittag nimmt im Norden die Niederschlagsneigung ab. In der Mitte und im Süden setzt dagegen Dauerregen ein. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 17 Grad.

In der Nacht zum Freitag gibt es von Mosel und Main bis zu den Alpen länger anhaltende, teils ergiebige Niederschläge. Vor allem im Norden und Nordwesten werden Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer erwartet. Im Süden und Nordosten bleibt es noch länger windig mit Sturmböen im höheren Bergland.

Wettervorhersage für Freitag: Regenschauer

Am Freitag ist es in der Südhälfte überwiegend dicht bewölkt. Es fällt länger anhaltender, teils schauerartiger Regen, in den Staulagen der südwestlichen Mittelgebirge teils ergiebig. Vom Saarland bis zum Hochrhein kann es örtlich Gewitter geben. Nach Norden gibt es nur noch vereinzelt Regen- oder Schneeregenschauer. Höchstwerte im Süden und Osten 9 bis 15 Grad, sonst 7 bis 10 Grad.

Im Süden weht ein lebhafter West- bis Südwestwind mit teils stürmischen Böen. Auf den Bergen werden schwere Sturmböen oder orkanartige Böen erwartet. Im Rest des Landes weht nur schwacher bis mäßiger Wind mit steifen bis stürmische Böen an den Küsten.

Mit Material von DWD/dpa

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