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Umwelt

Wildschweine fressen Ernte: 15 Tonnen Verlust

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Katharina Krenn, agrarheute
am
20.08.2015

Eine Wildschweinbande treibt auf einem Haferschlag in Heiligensee ihr Unwesen. Obwohl die Jäger bereits 50 der Wilden geschossen haben, gehen immer noch 15 Tonnen Verlust auf das Konto der Schweine.

Die Landwirtin Heike Zorn aus Heiligensee hat dieses Jahr 50 Prozent weniger geerntet als sonst. Eine Rotte Wildschweine hat sich über ihr Kornfeld hergemacht. "Die Wildschweine bauen sich ihre Nester im Feld und knabbern die Ähren ab", so Zorn gegenüber der Bild Zeitung. Und das, obwohl die Jäger auf dem Schlag immer wieder Schweine abschießen.

Wildschweine vermehren sich zu stark

Seit April wurden bereits über 50 Wildschweine auf dem Haferfeld der Landwirtin geschossen. Das Problem: Die Tiere haben sich mit dem milden Winter enorm vermehrt. Laut Wildtierbeauftragter Derk Ehlert leben an den Stadträndern Berlins etwa 4.000 Wildschweine.

Bejagungsschneisen anlegen

Die Bejagung in den schadensträchtigen Sommermonaten gestaltet sich in der Feldflur als schwierig, insbesondere wenn regional große zusammenhängende Getreideanbauflächen vorhanden sind. Getreidearten dienen dem Schwarzwild nicht nur als Fraß, sondern auch als Einstand. Bejagungsschneisen helfen bei der Bejagung von Wildschweinen vor allem in Maisschlägen. So vermeiden Sie Wildschweinschäden...

Wildschweinschäden richtig einschätzen

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