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Agrarminister

Wölfe sollen leichter geschossen werden können

Wolf frisst Schaf
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Sabine Leopold, agrarheute
am
29.06.2018

Bund und Länder wollen beim Thema Wolf enger zusammenarbeiten. Dazu gehört auch ein strengerer Entnahmeplan für Problemtiere.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat sich mit den Landesministern Sachsens, Thomas Schmidt (CDU), und Mecklenburg-Vorpommerns, Till Backhaus (SPD), über die weitere Vorgehensweise zum Thema Wolf verständigt.

Man sei sich einig, so Klöckner nach dem Treffen, dass die Rückkehr des Wolfes nicht zulasten der Weidetierhaltung gehen dürfe. Die drei Minister seien deshalb übereingekommen, einen Kriterien- und Maßnahmen für den Umgang mit Problemwölfen zu entwickeln. Kernpunkt laut Klöckner: Wölfe, die einmal einen Weidezaun überwunden hätten, sollten aus dem Ökosystem entnommen werden dürfen.

Übergriffe auch auf Menschen?

Doch nicht nur die Sicherheit von Weidetieren scheint inzwischen bedroht. Mitte der Woche hatte eine Meldung aus Polen für Aufregung gesorgt, nach der zwei Kinder von einem Wolf angegriffen und verletzt wurden.

Noch laufen die genetischen Untersuchungen an dem Tier, das unmittelbar nach den Attacken geschossen worden war. Ein zunächst geäußerter Tollwutverdacht hat sich laut Spiegel online nicht bestätigt.

Hätten Sie's gewusst? 14 Fakten zum Wolf

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